Weinerei Nürnberg


Deutschlands erstes Kulturwohnzimmer der Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in Europa e.V.

Aktuelle Ausstellung: Treffpunkt – Schnittpunkt

Vernissage am Donnerstag, 7. Mai 2015 um 20:00 Uhr

Roderich frakturiert seine Welt als Collagen.

Häufig wird bei Collagen ja dem Hintergrund keine Bedeutung beigemessen, zum Teil wird er sogar Ganz eliminiert, was sehr schade ist, da sich mit ihm tolle Kontraste und Schnittlinien schaffen lassen, die das gesamte Werk verbinden und ihm auch einen Rahmen schenken können. So zumindest wird es hier gelöst, wie ein Spinnennetz durchziehen diese Linien die Collagen und verändern so auch den Blick auf das eigentliche Motiv.
Sie führen das Auge des Betrachters, flüchtig gesehen lässt sich dies nämlich oft gar nicht so einfach überblicken, es gibt viel zu tun für das Auge, und für uns, das gesehene zuzuordnen, nicht selten gibt es mehrere Lösungswege, und ebenso häufig sind diese auch zutreffend, so unterschiedlich sie auch erst erscheinen mögen.

Thematisiert werden in der Regel die Konstanten des Lebens, und spiegeln die ihm zugrunde liegenden Bedürfnisse wieder, aus der Sicht des Künstlers, einem Mann im mittleren Alter.
Das ewig lockende Weib, die Suche nach dem Sinn des Lebens, was ist ein Mensch und wie sieht er sich, sind einige davon. Manchmal wird sich dem Thema ernst angenommen, oft aber auch mit einem Augenzwinkern.
Die Antworten auf diese Fragen, die muss jeder für sich selbst finden, wenn sie denn überhaupt findbar sind.
So wird Alles gesagt, und Alles auch nicht, beinahe wie das echte Leben, nur flach und viel kleiner.

Vita:

Der fränkische Maler und Collageist Roderich wird 1974 in Nürnberg geboren.
Schon seit frühster Kindheit fasziniert ihn die expressionistische Malerei, mit ihrer oft berauschenden Farbigkeit, und ihrer suggestiven Annehmlichkeit, als Konsument.
Auslöser hierfür dürfte ein „Pferdebild“ nach Franz Marc, im elterlichen Wohnzimmer sein, worauf er sich für die zahlreichen Kunstbände seines Vaters, zu interessieren beginnt. Maler wie Ernst Ludwig Kirchner oder Erich Heckel
überwältigen ihn geradezu, mit ihren ausdrucksstarken Bilderwelten.
Er selbst tätigt seine ersten Künstlerischen Gehversuche allerdings lange Zeit nur mit Bleistift, und später auch mit Feder und Tusche, ganz ohne jede Farbigkeit, die er eigentlich ja sosehr liebt.
Erst im Herbst 2007 entdeckt er Ölfarben für sich, die ihm seither auch stetig begeistern.
Mitte 2009 macht er schließlich nach vielen Jahren wieder einmal eine Collage und eine weitere Liebe wird entfacht.
Einige Collagen entstehen klassisch mit Schere und Klebstoff, andere digital komplett am PC.
Jede seiner Künstlerischen Tätigkeiten, bringt sich Roderich autodidaktisch bei der Entstehung seines Tuns bei, geleitet von der Sehnsucht, selbst zu erschaffen, was er bewundert.

 

Portrait des Schriftstellers Lukas Schmincke

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Weitere Termine

Livemusik-Martin Ebert

Am Mittwoch, 11. Mai 2016 um 20:00 Uhr

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Martin Ebert

„Hör auf dein Herz“ singt Martin Ebert im ersten Song seines Debütal-
bums „Viele Visionen“, und es wird sofort klar, dass dies auch seine Prä-
misse beim Songschreiben ist. Alle zehn Lieder, die er nun vorlegt, eint
die sehr private und intime Darstellung von Gefühlszuständen und per-
sönlichen Geschichten, die vielen von uns wohl so oder ganz ähnlich
schon passiert sind. Dabei bestechen Martin Eberts ehrliche und poeti-
sche Texte in ihrer Feinheit und Präzision durch einen sprachlichen Stil,
der hierzulande nur selten anzutreffen ist. Der Zuhörer wird tatsächlich in
die Geschichten hineingezogen und bekommt das Gefühl, Martin Ebert
würde direkt aus dem eigenen Kopf singen und die eigenen Gedanken in
Worte packen, die man selbst nicht fähig war, zu finden. Bereits beim ers-
ten Hören seines Albums zeigt sich der Ohrwurmcharakter der Songs, die
in packenden Melodien und Arrangements zuweilen zart und einfühlsam,
aber auch explosiv und laut daherkommen. Martin Eberts „Viele Visionen“
ist eine hochkarätige Platte aus der Feder eines Songschreibers, von
dem man in Zukunft noch viel hören wird.“

Links:
Netzwerk: www.facebook.com/martin.ebert.music
www.instagram.com/martinebertofficial
Video: www.youtube.com/user/wurstnacken/featured
Sound: www.soundcloud.com/martin-ebert-705619182

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Swing Dance Night in der Weinerei

Am Samstag, 21. Mai 2016 um 20:00 Uhr

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Foto: Sandra Löhe (http://www.sandraloehe.de/ )

Du hast Lust auf Tanz und Lust auf Wein? Warum nicht beides?

Egal ob du selber tanzt (oder tanzen kannst) du bist Willkommen an unserem ersten Swing Dance Abend dabei zu sein!

Genieße ein Glas Wein und komme dabei in den Genuss von Lindy Hop!

Was ist Lindy Hop? Ganz einfach, ein großartiger, spaßiger Paartanz zu Bigband-Swingjazz aus den 20ern/30ern.
Schau den Tänzern zu, während du in Ruhe deinen Wein trinkst.
In dem Sinne: Rock-step- tri-ple-step“
Wir freuen uns auf euch!

 

 

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Lesung „Short-Cuts – kurz und schmerzhaft“

Am 9. Juni 2016 um 20:00 Uhr

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Es ist wieder so weit, die Nürnberger Autoren Heike Duken, Uwe Wartha und Dominik Steiner lesen Texte, die unter die Haut gehen. Denn eine gute Kurzgeschichte ist wie ein Schlag mit dem Hammer auf den Kopf, meint Heike Duken, im richtigen Leben Psychotherapeutin und derzeit wie wild schreibende Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds. Ihr bitterböses Sachbuch „Burnout für alle“ ist 2015 erschienen. Uwe Wartha, ausgezeichneter Lyriker, kann auch Prosa und taucht mit seinen Texten ins Politische, Queere und Fantastische ein (oder auch mal in die Fluten des baltischen Meeres…). Was Dominik Steiner schreibt, klingt immer wieder ganz schön realistisch. Er bewegt sich lakonisch im Graubereich zwischen Tagtraum und Tagebuch. Seine Bücher sind bei Ubooks und im Unsichtbar Verlag erschienen.
Zur Erholung gibt es zwischen den Texten elektronische Beats von Niqawa DJ.

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