Weinerei Nürnberg


Deutschlands erstes Kulturwohnzimmer der Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in Europa e.V.

You Are Beautiful

Am 2. Mai 2013 ab 20:00

Hörspielinstallation „You Are Beautiful“ von QualityLifeCrisis

You Are Beautiful

Am 02. Mai startet in der Weinerei die Premiere unseres neuen Hörspiels „You are Beautiful…with QualityLifeCrisis“

Erzählt werden durch inneren Monolog bzw. Dialog fünf kleine Geschichten: Fünf recht unterschiedliche Charaktere, die sich zur gleichen Zeit in nebeneinander stehenden Umkleidekabinen eines Kaufhauses befinden. Die Geschichten sind lose miteinander verknüpft, können aber in beliebiger Reihenfolge angehört werden.
Dazu werdet ihr den kompletten Mai eine begehbare Audioinstallation in den Räumlichkeiten der Weinerei vorfinden.

Zusätzlich gibt es während des Ausstellungszeitraums einen Second-Hand-Fashionsale indem Ihr schöne Klamotten gegen eine Spende mit nach Hause nehmen könnt. Somit können die Kabinen auch zu ihrem eigentlichen Zweck verwendet werden.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 02.05.2013 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei zu den Öffnungszeiten bis zum 31.05.2013 zu sehen sein.

Für alle diejenigen, die nicht vor Ort sein können, gibt es die Möglichkeit ab dem 03. Mai das Hörspiel auf dieser Facebook Seite anzuhören bzw. kostenlos herunterzuladen.

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The Walking Dead

Am 7. März 2013 ab 20:00

Ölmalerei und Zeichnungen von Andreas Lehmeyer

Andreas Lehmeyer - Der Meldegaenger

Für Andreas Lehmeyer ist die Weinerei ein Heimspiel und Heimat. Er dürfte der Künstler sein, mit den meisten Ausstellungen in unserem Wohnzimmer. Und dennoch ist es immer wieder aufregend die Wandlungen in seinen Arbeiten zu beobachten. Waren früher Themen wie Tod, Liebe, Leid und Leben zentrale Inspirationen in seinen Werken, so fließen mittlerweile politische Diskurse mit ein, grundiert mit einem gesunden Sarkasmus. Viele Worte über seine Arbeiten verliert er selten, er lässt sie mit den Rezipienten alleine. Kunst sagt nichts über den Künstler, sondern alles über den Betrachter.

Andreas Lehmeyer - Himmler

Andreas Lehmeyer - Save0082

 

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 07.03.2013 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30.03.2013 zu sehen sein.

 

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Gut isoliert

Am 6. September 2012 ab 20:00

Isolierbandarbeiten von Eva-Maria Kupfer

Farbiges Klebeband als Zutat urbaner Bildwelten:
Eva-Maria Kupfer vermittelt zwischen Zensur und Zäsur.

Die Klebebandbilder der jungen Künstlerin dekonstruieren popkulturelle Motive. In Klebestreifen seziert, wird der Mythos King Kong ganz neu kreiert. Illuminierte Monstermetropolen offenbaren in automateriellen Sequenzen die Unbewohnbarkeit kommerziellen Stadtraumes. Nichtorte verdichtet die Künstlerin zu Denkmälern ihrer eigenen Wahrnehmung, ganz der Logik der Materie Band unterworfen.

Dabei imitieren die Kompositionen in der Distanz durchweg einen Realismus, der sich bei genauerer Betrachtung als Fatal erweist.

Verhaftet in der Tradition klassischer Gestaltung entsteht der Bruch als Subtext: als Gefüge vernetzter und verwobener Schichten, die die Künstlerin kongenial vermischt.

Eva-Maria Kupfer klebt und arbeitet in Nürnberg.

BLOG: http://arschundfriedrich.wordpress.com

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 06.09.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 29.09.2012 zu sehen sein.

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NEO SUPER POP ART

Am 7. Juni 2012 ab 20:00

Eine fantastisch-bunte Ausstellung von Francesco Ferrante

„Ein Krieger des Lichts glaubt, weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder“
Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts

Mit dieser Erkenntnis gerüstet nimmt uns des Mailänder Künstlers Francesco Ferrante mit auf eine Reise in seine eigenen Gedanken und Farben. Seine Bilder offenbaren seinen Blick auf die Welt und die Säulen seines eigenen Lebens: Kunst, Fantasie, Sinnlichkeit, Liebe… gewürzt mit einer Prise Humor und Realität. Die Ausstellung möchte mehr sein als die Präsentation von Malerei. Sie soll ein Ausdruck sein der Grenzenlosigkeit der Möglichkeiten und des Glaubens an die suggestive Kraft der Menschen, der sich der Künstler verschrieben hat indem er sich selbst eine neue Kunstrichtung erfunden hat: NEO SUPER POP ART.

In der Weinerei zeigt Francesco Ferrante nun Kunst zwischen Malerei und Objekt. Mit kräftigen Farben und eingearbeiteten Gegenständen wie Kondomen, Schlüssel oder Barbiepuppen erhebt er Freunde und Personen des öffentlichen Lebens zu Ikonen und setzt ihnen überdimensionale Denkmäler. Auch vor den kriegerischen Anführern, deren Gestalt in der heutigen Medienwelt überall verbreitet ist, macht er nicht Halt, sondern rückt sie ins Licht seiner eigens geschaffenen Popkultur.
Mahmud Ahmadinedschad und Osama lächeln sanft neben Casanova und Jesus Christus… Sind sie die Heiligen unsrer Zeit?

Jedes Bild hat etwas zu sagen, ist eine Äußerung des Künstlers zu aktuellen Themen oder eine Aufarbeitung der persönlichen Vergangenheit. Intuition und planvolles Vorgehen gehen Hand in Hand und sind ganz auf die Kommunikation mit dem Publikum ausgerichtet. Mit seinen Werken zeigt der Künstler sich selbst.

NEO SUPER POP ART ist eine Ausstellung voll positiver Energie und purer Lebenslust, die Gefühl und Verstand stimuliert und dem Publikum ein sinnliches Erlebnis garantiert!

Francesco Ferrante wuchs unter dem Einfluss italienischer Kultur in der Metropole Mailand auf. In Italien war er mehrere Jahre als Bühnenbildner tätig, bis er 2007 nach Deutschland zog um sich seiner Kunst zu widmen. Seit 2011 betreibt er hier gemeinsam mit der Künstlerin Anne Kammermeier die Atelier-Galerie dellaLuce. Paulo Coelho’s Buch „Krieger des Lichts“ war für den Maler unerschöpfliche Inspirationsquelle, die ihm den Mut gab, seine Träume zu verfolgen. Nicht zuletzt hat das Werk auch den Namen der Galerie ins Leben gerufen.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 07.06.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30.06.2012 zu sehen sein.

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Art of Decay

Am 5. April 2012 ab 20:00

Fotografien von Arne Marenda

Arne Marenda möchte mit seinen Fotos im Rahmen von „Art of Decay“ den Blick weg vom großen Ganzen, weg von einer fortschreitenden Globalisierung und hin zu den kleinen Dingen des alltäglichen Lebens lenken.
Die allgemeine Wahrnehmung der Umwelt wird in der heutigen Zeit von Eile, Unruhe und Termindruck geprägt, die es einem kaum erlauben, das Leben zu entschleunigen, sich Zeit zu nehmen und sich den Luxus zu gönnen, bei einer Sache zu verweilen.

Arne Marenda nimmt sich die Zeit und lässt den Blick auch einmal ruhen. So rücken die unauffälligen Aspekte des ganz Alltäglichen ins Zentrum der Betrachtung. Die Kamera hält die Zeit an und fokussiert die Details, an denen wir sonst einfach vorbeigehen.

Seine Motive findet er auf der Straße, an Hauswänden, an vergessenen Skulpturen, in der verstädterten Natur. Es sind Dinge, an denen die Zeit nagt. Gesellschaftsmüll, Industrieschrott, renovierungsbedürftige Bauwerke oder andere Objekte, deren aufdiktiertes Verfallsdatum abgelaufen ist. Das unauffällige, unbedeutende Element wird so aus dem urbanen Ganzen gelöst und dem geneigten Betrachter in seiner ganz eigenen Individualität präsentiert.

So schafft Arne Marenda eine Faszination für Kleinigkeiten. Der vermeintliche Müll, die ausrangierten Gegenstände oder zerbröckelnden Fassaden glänzen in einem neuen Licht. Ihre außergewöhnlichen Farben, Strukturen und Formen verleihen ihnen eine neue Art der Schönheit.

Der Verfall wird selbst zum künstlerischen Prozess – The Art of Decay.

Mehr Infos unter www.rudeart.de

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Andreas Lehmeyer

Am 1. März 2012 ab 20:00

Eine Ausstellung von Andreas Lehmeyer.

 

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 01.03.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31.03.2012 zu sehen sein.

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Zwischenwelten

Am 5. Januar 2012 ab 20:00

Ausstellung von Steffen Weber

Zweiteilung. Zerrissenheit. Einheit und Verbundenheit.
Verstellung, Vorstellung oder Realität.
Wanderung zwischen den Welten und den verschiedenen Zugehörigkeiten.
Gleichermaßen animalisch und  menschlich daherkommende imaginäre Visionen.

Mystische Hybridwesen in vermenschlicht  tierischer Zwitterhaftigkeit  mit menschenhaften Charakterzügen, ausgestattet mit scheinbar unverzichtbaren Attributen und Accecoires.

Mit seinen Übermalungen schafft der Künstler einen gelungenen Spagat zwischen Fotografie und Malerei.
Aus dem Schaffensprozess heraus lässt er seine Werke die Richtung vorgeben und unterwirft sich dem Diktat des noch im Werden verborgenen Motivs.
Er ist sozusagen Handlanger seiner Bilder während deren Entwicklung und Entstehung.

Unnachsichtig verstoßen Figuren und Bildwelten gegen Vorgaben und Normen, erzwingen eine eigene Präsenz. Beinahe unbeabsichtigt absichtlich forciert der Künstler mit seinen Übermalungen das Aufbrechen konventioneller Vorstellungen und Sichtweisen. Dabei bedient er sich dem Auge des Betrachters bewusst als Mittel zur Stilfindung  und Definition. Diesem überlässt er Interpretation und Deutung des Gesehenen und des zu Sehen Scheinenden ohne Hinweis und Einflussnahme.

ZWISCHENWELTEN Spielerisch mystisch. Das Wandeln durch die Träume. Die Zwittrigkeit des Menschlichen und Animalischen.

Sarkastisch?
Ironisch?
Provokativ?
Unschuldig?

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 05.01. 2012 um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 28.01.2012 zu sehen sein.

Kontakt:   www.webersteffen.com

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Jennie Streich 1.0

Am 1. Dezember 2011 ab 20:00

Jennie Streich 1.0 ist jung, manchmal altklug, naiv und abgeklärt zugleich.
Das Alter Ego der Künstlerin Lena Ritter geht in Runde 1.0.

Lena Ritter - Jennie Streich

Jennie Streich ist unberechenbar wie das Leben, lässt dich manchmal nah an sich heran wie eine Geliebte, um dich dann wiederum auf Abstand zu halten wie ein Warentrenner an der Supermarktkasse. Sie ist bunt wie die Welt, auch dunkelgrau wie deren Abgründe und manchmal monochrom  wie das Schwarzweiß-Denken der Menschen in ihr.

Lena Ritter - Jennie Streich

Jennie Streichs Antwort auf die deutschsprachige PoetrySlam-Szene lautet: „Illustration!“

Lena Ritter - Jennie Streich

So erweckt Jennie Streich nicht nur die skurrilen Figuren und Szenen aus Christian Ritters Buch „Moderne Paare teilen sich die Frauenarbeit“ zum Leben, deren Originalität und Original nun in Nürnberg herumhängt.

Lena Ritter - Jennie Streich

Lena Ritter - Jennie StreichJennie Streich ist die Brücke zwischen der Künstlerin und ihrer ganz eigenen Lebenswelt, geschaffen aus Papier, aus Leinen, aus robustem Holz, zusammengehalten durch Leim, Farbe und Erdbeermarmelade, gesponnen direkt ins Auge des Betrachters.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 1. Dezember um 20.00 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31. Dezember zu sehen sein.

 

VORSICHT! KEINE WEIHNACHTSAUSSTELLUNG!

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Schuldig

Am 3. November 2011 ab 20:00

Zweite Ausstellung von Lotta Palermo in der Weinerei, nach „Schau Mich An!“ aus dem Jahr 2008. Und wieder spielen Puppen eine zentrale Rolle.

Wie wir Schuld definieren, hängt im Grunde davon ab, wie viel Freiheit wir dem Menschen zubilligen, weil Schuld Freiheit voraussetzt. Freiheit selbst beinhaltet aber auch die Begriffe Verantwortung und Gewissen.

Zweifelsohne beeinträchtigen gesellschaftliche Normen und Zwänge den Menschen in seinem Handeln und Denken. Gleichwohl bleibt der Mensch nicht ohne Schuld, wenn er glaubt, dass die Verhältnisse stärker als er selbst seien, und annimmt, dass er sich ihnen immer und überall bedingungslos unterwerfen müsse, statt auf sie schöpferisch und initiativ zu reagieren.

In Ihrer Ausstellung „Schuldig“ möchte die Künstlerin Lotta Palermo die Initiative ergreifen, um unterschiedliche „Aspekte der Schuld“ zum Ausdruck zu bringen und den Betrachter dazu auffordern, „sich schuldig zu fühlen?“

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 03.11. um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 26.11. zu sehen sein.

Siehe auch www.lottapalermo.com

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Roboter sind Freunde

Am 6. Oktober 2011 ab 20:00

Maschinen und was sie bewegt – Ausstellung von Wolfgang Friesslich

Roboter sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Und sie gewinnen weiterhin an Bedeutung, weshalb sich vermehrt die Frage stellt:

Was denken und was fühlen diese Maschinen? Können sie das überhaupt?

Offensichtlich ja, wenn man sich die Oktoberausstellung in der Weinerei des Nürnberger Illustrators Wolfgang Friesslich ansieht.
Gezeigt werden Acrylbilder, Zeichnungen und Kunstdrucke von Robotern – ob skurril oder witzig, ob poppig oder trashig – stets mit einer gehörigen Prise Ironie. Dabei entdeckt man eine menschliche Seite der Maschinen …
Die Ausstellung ist ein Spaziergang zwischen Kunst und Cartoon, eine bunte Mischung von Bildern, die sich teils visuell, teils mit Text erklären bzw. es nicht tun.

Alle Exponate sind Bestandteil eines Projekts des Künstlers, dessen Motor die Spontanität ist, mit der die Bilder entstehen.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 6.10. um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 29.10. zu sehen sein.
Mehr Informationen zum Projekt unter www.roboterbu.de und Roboterfan kann man unter www.facebook.com/roboterbude werden.

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