Andreas Lehmeyer
Am 2. März 2012 ab 20:00
Eine Ausstellung von Andreas Lehmeyer.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 02.03.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31.03.2012 zu sehen sein.
Hin und weg
Am 2. Februar 2012 ab 20:00
Kunst im öffentlichen Raum von Christian Weber
Der urbane Raum ist schon etwas Seltsames. Wir leben in einem, er ist Alltag. Er wird von vielen Menschen geteilt und gehört doch niemandem. Eine aufgelegte Ordnung, eine Art von Kompromiss liegt über dem öffentlichen Raum. Man arrangiert sich mit ihm, so wie er ist und man stört sich nicht weiter an ihm. Der Eingriff in den Raum bedingt üblicherweise Ab- und Zustimmung. Denn die Ordnung soll ja erhalten bleiben.
Hier kommt Christian Weber ins Spiel. Er kommt aus der Malerei, widmet sich aber auch der Streetart, der Kunst im öffentlichen Raum und insbesondere der Spielart des Urban Hackings. Er greift durch kleine, gezielte und möglichst kreative Arbeiten in den urbanen Raum ein und verändert ihn punktuell. Es geht ihm nur zum kleinen Teil um figurative Arbeiten (ein weites Feld der Streetart), vielmehr möchte Christian Weber in den Alltag der Leute eingreifen, sie in Entscheidungssituationen zwingen, kurz zögern und rätseln lassen, Verwirrung stiften.
Ihm gelingt das durch Modifikationen von Bekanntem. Dinge, die oftmals für sich alleine unauffällig sind und oftmals unbemerkt bleiben. Aber für jemanden, der sich gemeinsam mit der Modifikation in derselben Situation befindet, bekommt sie eine Bedeutung, und eine sehr unerwartete dazu. Diese Momente fordert er heraus.
Die Werke werden in den öffentlichen Raum eingebracht und dort sich selbst überlassen. Sie existieren manchmal nur kurze Zeit, wenige Tage, manchmal bleiben sie aber auch über einen sehr langen Zeitraum bestehen, offenbar unbemerkt von den Menschen und ihrem Alltag.
Die Weinerei zeigt im Februar eine Sammlung von Fotoabzügen dieser Werke, die u.a. in Nürnberg, Stuttgart, Hamburg, Lüneburg und Berlin entstanden bzw. in die freie Wildbahn gesetzt wurden.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 02.02.2012 um 20 Uhr mit Musik von ELEKTROWAL (DJ-klang-projekt) statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 25.02.2012 zu sehen sein.
Mehr Informationen unter eyeshots.net
Zwischenwelten
Am 5. Januar 2012 ab 20:00
Ausstellung von Steffen Weber
Zweiteilung. Zerrissenheit. Einheit und Verbundenheit.
Verstellung, Vorstellung oder Realität.
Wanderung zwischen den Welten und den verschiedenen Zugehörigkeiten.
Gleichermaßen animalisch und menschlich daherkommende imaginäre Visionen.
Mystische Hybridwesen in vermenschlicht tierischer Zwitterhaftigkeit mit menschenhaften Charakterzügen, ausgestattet mit scheinbar unverzichtbaren Attributen und Accecoires.
Mit seinen Übermalungen schafft der Künstler einen gelungenen Spagat zwischen Fotografie und Malerei.
Aus dem Schaffensprozess heraus lässt er seine Werke die Richtung vorgeben und unterwirft sich dem Diktat des noch im Werden verborgenen Motivs.
Er ist sozusagen Handlanger seiner Bilder während deren Entwicklung und Entstehung.
Unnachsichtig verstoßen Figuren und Bildwelten gegen Vorgaben und Normen, erzwingen eine eigene Präsenz. Beinahe unbeabsichtigt absichtlich forciert der Künstler mit seinen Übermalungen das Aufbrechen konventioneller Vorstellungen und Sichtweisen. Dabei bedient er sich dem Auge des Betrachters bewusst als Mittel zur Stilfindung und Definition. Diesem überlässt er Interpretation und Deutung des Gesehenen und des zu Sehen Scheinenden ohne Hinweis und Einflussnahme.
ZWISCHENWELTEN Spielerisch mystisch. Das Wandeln durch die Träume. Die Zwittrigkeit des Menschlichen und Animalischen.
Sarkastisch?
Ironisch?
Provokativ?
Unschuldig?
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 05.01. 2012 um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 28.01.2012 zu sehen sein.
Kontakt: www.webersteffen.com
Jennie Streich 1.0
Am 1. Dezember 2011 ab 20:00
Jennie Streich 1.0 ist jung, manchmal altklug, naiv und abgeklärt zugleich.
Das Alter Ego der Künstlerin Lena Ritter geht in Runde 1.0.
Jennie Streich ist unberechenbar wie das Leben, lässt dich manchmal nah an sich heran wie eine Geliebte, um dich dann wiederum auf Abstand zu halten wie ein Warentrenner an der Supermarktkasse. Sie ist bunt wie die Welt, auch dunkelgrau wie deren Abgründe und manchmal monochrom wie das Schwarzweiß-Denken der Menschen in ihr.
Jennie Streichs Antwort auf die deutschsprachige PoetrySlam-Szene lautet: “Illustration!”
So erweckt Jennie Streich nicht nur die skurrilen Figuren und Szenen aus Christian Ritters Buch “Moderne Paare teilen sich die Frauenarbeit” zum Leben, deren Originalität und Original nun in Nürnberg herumhängt.
Jennie Streich ist die Brücke zwischen der Künstlerin und ihrer ganz eigenen Lebenswelt, geschaffen aus Papier, aus Leinen, aus robustem Holz, zusammengehalten durch Leim, Farbe und Erdbeermarmelade, gesponnen direkt ins Auge des Betrachters.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 1. Dezember um 20.00 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31. Dezember zu sehen sein.
VORSICHT! KEINE WEIHNACHTSAUSSTELLUNG!
Schuldig
Am 3. November 2011 ab 20:00
Zweite Ausstellung von Lotta Palermo in der Weinerei, nach “Schau Mich An!” aus dem Jahr 2008. Und wieder spielen Puppen eine zentrale Rolle.
Wie wir Schuld definieren, hängt im Grunde davon ab, wie viel Freiheit wir dem Menschen zubilligen, weil Schuld Freiheit voraussetzt. Freiheit selbst beinhaltet aber auch die Begriffe Verantwortung und Gewissen.
Zweifelsohne beeinträchtigen gesellschaftliche Normen und Zwänge den Menschen in seinem Handeln und Denken. Gleichwohl bleibt der Mensch nicht ohne Schuld, wenn er glaubt, dass die Verhältnisse stärker als er selbst seien, und annimmt, dass er sich ihnen immer und überall bedingungslos unterwerfen müsse, statt auf sie schöpferisch und initiativ zu reagieren.
In Ihrer Ausstellung „Schuldig“ möchte die Künstlerin Lotta Palermo die Initiative ergreifen, um unterschiedliche „Aspekte der Schuld“ zum Ausdruck zu bringen und den Betrachter dazu auffordern, „sich schuldig zu fühlen?“
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 03.11. um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 26.11. zu sehen sein.
Siehe auch www.lottapalermo.com
Roboter sind Freunde
Am 6. Oktober 2011 ab 20:00
Maschinen und was sie bewegt – Ausstellung von Wolfgang Friesslich
Roboter sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Und sie gewinnen weiterhin an Bedeutung, weshalb sich vermehrt die Frage stellt:
Was denken und was fühlen diese Maschinen? Können sie das überhaupt?
Offensichtlich ja, wenn man sich die Oktoberausstellung in der Weinerei des Nürnberger Illustrators Wolfgang Friesslich ansieht.
Gezeigt werden Acrylbilder, Zeichnungen und Kunstdrucke von Robotern – ob skurril oder witzig, ob poppig oder trashig – stets mit einer gehörigen Prise Ironie. Dabei entdeckt man eine menschliche Seite der Maschinen …
Die Ausstellung ist ein Spaziergang zwischen Kunst und Cartoon, eine bunte Mischung von Bildern, die sich teils visuell, teils mit Text erklären bzw. es nicht tun.
Alle Exponate sind Bestandteil eines Projekts des Künstlers, dessen Motor die Spontanität ist, mit der die Bilder entstehen.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 6.10. um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 29.10. zu sehen sein.
Mehr Informationen zum Projekt unter www.roboterbu.de und Roboterfan kann man unter www.facebook.com/roboterbude werden.
Verlängert: Sommerloch
Am 1. September 2011 ab 18:11

Übrigens gibt es auch im September noch keine neue Ausstellung. Wir stecken noch etwas im Sommerloch, der Barbetrieb mit Musik geht aber wie gewohnt weiter und es gibt auch das ein oder andere kleine Event, das aber möglicherweise eher spontan passiert nicht groß angekündigt wird. Man kann ja schließlich nicht alles planen was so im Leben passiert!
Momoshi’s instinctive travels & Rogatti’s horny LSDreams
Am 1. Juli 2011 ab 20:00
Auf einem Bein steht man schlecht, doppelt hält besser und ein Kinderüberraschungsei besteht ja schließlich auch aus zwei Schokoladenhälften – das dachten sich auch die zwei junggebliebenen Nürnberger Popartikonen “Momoshi” und “Rogatti” und beschlossen daher in ihrer ständigen Angst ohne kaiserlichen Status und der dazugehörigen Terracotta-Armee einstmals in die Grube zu fahren, zusammen an der Front des digitalen und kapitalistischen Weltkriegs im Feldlazarett zu dienen und den dortigen Verwundeten und Verletzten mit ihren bunten Bildern zur Hilfe zu eilen um ihnen damit zur Linderung ihrer Schmerzen und Heilung ihrer Wunden zu verhelfen.
Nun fragt man sich natürlich, wie es der Schöpfer dieser Welt nur zulassen konnte, dass sich ein solch bizarres Paar bilden konnte, zwei Typen, wie sie auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können. Momoshi, ein symphatischer Nerd, der Frauen und Kunst über Alles liebt und Rogatti, Haudraufmensch, Heiratsschwindler und Hobbyprolet mit Herz. Bevor das erste Zusammentreffen zwischen den beiden Artpoppern stattfand, nahmen natürlich beide im Vorfeld durchaus über die Medien voneinander Notiz:
“Ah, Momoshi, das is doch der Video- und Popartkünstler, der auch die Global-Rollingaktion unter der Schirmherrschaft von Andi Köpke ins Rollen gebracht, MTV-Videos designt und Alis Drehort (R.I.P.) mit seinen dekorativen, farbenfrohen Momoshiwesen interieurt hat!”
“Ja, Rogatti is doch der Typ von den Trash Wrestling-Plakaten, der mit der raumergreifenden Art und seinen martialischen erotischen Horrorvorstellungen, die er auf seine Bilder überträgt um damit kleinen Mädchen Angst zu machen.
Not macht bekanntermaßen ja nicht nur erfinderisch, sondern schweißt auch zusammen, so dass sich beide Protagonisten in ihrer Angst vor dem großen Erfolg unter Pilseinfluss immer fester aneinanderklammerten und dabei zu einem Superstern verschmolzen, einem wahren Festival der Farben und teils psychedelischen Phantastereien. Eine weitere gemeinsame Tugend ihrer Werke ist die Eingängigkeit und Zugänglichkeit für Jedermann, der man sich als Popartkünstler verpflichtet fühlt, jedoch ohne dabei einen gesellschaftspolitischen, kritischen Hintergrund zu säumen. Dieser gerade genannte “Superstern” wird in der Weinerei strahlen.
Die Vernissage findet am 09. Juni 2011 um 20.00 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30. Juli zu sehen sein.
Damit die Vernissage maximal gleißen wird, gesellt sich an dem Abend noch ein weiterer Superstern dazu, fusioniert aus zwei Nürnberger Lieblingsfreaks, Karel und Timo, die mit ihrer allseits bekannten und beliebten “Squieknight” alles auf den Plattenteller legen, was man sich als Mensch überhaupt erträumen kann und damit die Besucher der Weinerei an diesem Abend auf den Gipfel der Lust und Lebensfreude geleiten werden. Up to the limit and over the top!
Charakterköpfe in guter Gesellschaft
Am 5. Mai 2011 ab 20:00
Ein Team zeigt Illustrationen
Ein illustres Thema, dem 11 Illustratoren aus Nürnberg, Fürth und Erlangen ein unterschiedliches Gesicht geben. Mal heiter, mal ernst, mal skurril – ein Thema wie geschaffen für das breite Spektrum der Illustration. Arbeiten mit Charakter und Köpfchen, die durch immer wieder neue Sichtweisen und Umsetzungen für überraschende Begegnungen sorgen.
Es ist die erste gemeinsame Ausstellung der IllustratorenNürnberg, die sich seit einem Jahr an jedem ersten Dienstag im Monat als freier Stammtisch treffen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, die kreative Arbeit der Illustratoren einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Illustration als Gestaltungsmittel für Kinderbücher, Zeitschriften und in der Werbung aufzuzeigen.
Es stellen aus:
Rolf Vogt, Therese Hein, Bianca Scholz, Elke Schmalfeld, Anton Hantschel, Carola Giese, Kerstin Hlawa, Astrid Rabus, Caro Conrad, Susanne Habermann und Wolfgang Friesslich.
Die Vernissage findet am 05. Mai 2011 um 20.00 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 29. Mai zu sehen sein.
1/125
Am 14. April 2011 ab 20:00
Fotografische Arbeiten von Magdalena Abele
Bildbühnen eröffnen Räume, weite Flächen, Landschaften, Plätze, auf denen sich kleine Figuren in Bewegung begriffen, ergießen und die Fläche einnehmen, auf ihr einen Tanz, eine Art Ballett vollführen und sich für einen Sekundenbruchteil innehaltend auf der Bildfläche in zufälligen Anordnungen zueinander, zur Architektur, zum Raum wiederfinden, um unterschiedlichste Geschichten zu erzählen.
Die gezeigten Arbeiten spielen mit dem Zufälligen, dem Momenthaften, der Flüchtigkeit. Aber auch mit der Glaubwürdigkeit von Fotografien. Irgendetwas an der Struktur der Momentaufnahme scheint der Zufälligkeit zuwider zu laufen, lässt zweifeln, zögern.
Mit einem Mal ist der Betrachter gezwungen, seinen am inflationären Bilderfluss getrimmten Blick etwas länger als gewohnt verweilen zu lassen, um zu verstehen, an welcher Stelle genau der Zufall in die Idee mündet.
Die Vernissage findet am 14. April 2011 um 20.00 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30. April zu sehen sein.
















