NEO SUPER POP ART
Am 7. Juni 2012 ab 20:00
Eine fantastisch-bunte Ausstellung von Francesco Ferrante
„Ein Krieger des Lichts glaubt, weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder“
Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts
Mit dieser Erkenntnis gerüstet nimmt uns des Mailänder Künstlers Francesco Ferrante mit auf eine Reise in seine eigenen Gedanken und Farben. Seine Bilder offenbaren seinen Blick auf die Welt und die Säulen seines eigenen Lebens: Kunst, Fantasie, Sinnlichkeit, Liebe… gewürzt mit einer Prise Humor und Realität. Die Ausstellung möchte mehr sein als die Präsentation von Malerei. Sie soll ein Ausdruck sein der Grenzenlosigkeit der Möglichkeiten und des Glaubens an die suggestive Kraft der Menschen, der sich der Künstler verschrieben hat indem er sich selbst eine neue Kunstrichtung erfunden hat: NEO SUPER POP ART.
In der Weinerei zeigt Francesco Ferrante nun Kunst zwischen Malerei und Objekt. Mit kräftigen Farben und eingearbeiteten Gegenständen wie Kondomen, Schlüssel oder Barbiepuppen erhebt er Freunde und Personen des öffentlichen Lebens zu Ikonen und setzt ihnen überdimensionale Denkmäler. Auch vor den kriegerischen Anführern, deren Gestalt in der heutigen Medienwelt überall verbreitet ist, macht er nicht Halt, sondern rückt sie ins Licht seiner eigens geschaffenen Popkultur.
Mahmud Ahmadinedschad und Osama lächeln sanft neben Casanova und Jesus Christus… Sind sie die Heiligen unsrer Zeit?
Jedes Bild hat etwas zu sagen, ist eine Äußerung des Künstlers zu aktuellen Themen oder eine Aufarbeitung der persönlichen Vergangenheit. Intuition und planvolles Vorgehen gehen Hand in Hand und sind ganz auf die Kommunikation mit dem Publikum ausgerichtet. Mit seinen Werken zeigt der Künstler sich selbst.
NEO SUPER POP ART ist eine Ausstellung voll positiver Energie und purer Lebenslust, die Gefühl und Verstand stimuliert und dem Publikum ein sinnliches Erlebnis garantiert!
Francesco Ferrante wuchs unter dem Einfluss italienischer Kultur in der Metropole Mailand auf. In Italien war er mehrere Jahre als Bühnenbildner tätig, bis er 2007 nach Deutschland zog um sich seiner Kunst zu widmen. Seit 2011 betreibt er hier gemeinsam mit der Künstlerin Anne Kammermeier die Atelier-Galerie dellaLuce. Paulo Coelho’s Buch „Krieger des Lichts“ war für den Maler unerschöpfliche Inspirationsquelle, die ihm den Mut gab, seine Träume zu verfolgen. Nicht zuletzt hat das Werk auch den Namen der Galerie ins Leben gerufen.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 07.06.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30.06.2012 zu sehen sein.
Seelenwanderungen
Am 3. Mai 2012 ab 20:00
Anne Kammermeier zeigt Bilder einer imaginären Wirklichkeit
“Vielleicht ist ja das, was wir Leben nennen, ein Traum und das, was wir Traum nennen, das Leben.” (Platon)
Die Maya glaubten an eine Wanderung der Seele nach dem Tod: Das unsichtbare Ich schlüpft in einen anderen Körper, doch die Erinnerungen bleiben da im Verborgenen.
Geist und Vorstellungskraft sind vielleicht “wirklicher” als die sinnlich erfassbare Außenwelt. Fantasien, Träume, Emotionen, unser Inneres und nicht die alltägliche “Realität” machen schließlich das Geheimnis des Lebens und unser Ich, unsre Seele aus. Wahr ist was wir dafür halten!
Geisterhaft schwebt eine weiße Mädchengestalt mit einer Feder in der Hand aus einer bräunlichen Dunkelheit hervor. Ein Mädchen springt nackt mit fliegendem Haar in eine blaue Aureole. Zwei Kinder widmen sich konzentriert einer Farbexplosion, die in ihren Händen zerfließt…Geheimnisvoll, fantastisch, beängstigend oder einfach schön. An der Schwelle zwischen Abstraktion und Figuration ist jedes Bild wie ein Labyrinth, das mehrere Zugänge und im Inneren unzählige verzweigte Möglichkeiten besitzt. Wichtig ist nicht zu verstehen, sondern nur zu FÜHLEN!
Anne Kammermeier malt seelische Zustände und macht sie fürs Auge sichtbar. Innere Regungen, die wir als Erwachsene bereits zu verbergen gelernt haben werden nach außen gekehrt und Träume, Fantasien und Unterbewusstes werden in unsere sinnliche Wirklichkeit transferiert. Repräsentanten der Seele sind verletzbare ausdrucksvolle kindliche Gestalten, die sich wie selbstverständlich in ihrer Traumwelt bewegen. Helle, bunte Farben treffen auf feurige und düstere Töne. Die mimische und gestische Darstellung berührt das Herz und weckt tief verborgene Gedanken. Gänsehaut ist vorprogrammiert!
Zur Vernissage am 03.05. ab 20 Uhr singen und spielen Hannah Weimerl (Gitarre und Gesang) und Franz Gruber (Akkordeon) betörend gefühlvolle Melodien aus Südamerika.
Das Gefühl ist das “Subjektive” im engeren Sinne, es bezieht sich nicht, auf das Objekt, sondern auf den Zustand des Subjekts, es kann durch Erkenntnis bewirkt werden, ist aber nicht selbst Erkenntnis. (Kant)
Art of Decay
Am 5. April 2012 ab 20:00
Fotografien von Arne Marenda
Arne Marenda möchte mit seinen Fotos im Rahmen von „Art of Decay“ den Blick weg vom großen Ganzen, weg von einer fortschreitenden Globalisierung und hin zu den kleinen Dingen des alltäglichen Lebens lenken.
Die allgemeine Wahrnehmung der Umwelt wird in der heutigen Zeit von Eile, Unruhe und Termindruck geprägt, die es einem kaum erlauben, das Leben zu entschleunigen, sich Zeit zu nehmen und sich den Luxus zu gönnen, bei einer Sache zu verweilen.
Arne Marenda nimmt sich die Zeit und lässt den Blick auch einmal ruhen. So rücken die unauffälligen Aspekte des ganz Alltäglichen ins Zentrum der Betrachtung. Die Kamera hält die Zeit an und fokussiert die Details, an denen wir sonst einfach vorbeigehen.
Seine Motive findet er auf der Straße, an Hauswänden, an vergessenen Skulpturen, in der verstädterten Natur. Es sind Dinge, an denen die Zeit nagt. Gesellschaftsmüll, Industrieschrott, renovierungsbedürftige Bauwerke oder andere Objekte, deren aufdiktiertes Verfallsdatum abgelaufen ist. Das unauffällige, unbedeutende Element wird so aus dem urbanen Ganzen gelöst und dem geneigten Betrachter in seiner ganz eigenen Individualität präsentiert.
So schafft Arne Marenda eine Faszination für Kleinigkeiten. Der vermeintliche Müll, die ausrangierten Gegenstände oder zerbröckelnden Fassaden glänzen in einem neuen Licht. Ihre außergewöhnlichen Farben, Strukturen und Formen verleihen ihnen eine neue Art der Schönheit.
Der Verfall wird selbst zum künstlerischen Prozess – The Art of Decay.
Mehr Infos unter www.rudeart.de
Andreas Lehmeyer
Am 1. März 2012 ab 20:00
Eine Ausstellung von Andreas Lehmeyer.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 01.03.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31.03.2012 zu sehen sein.
Hin und weg
Am 2. Februar 2012 ab 20:00
Kunst im öffentlichen Raum von Christian Weber
Der urbane Raum ist schon etwas Seltsames. Wir leben in einem, er ist Alltag. Er wird von vielen Menschen geteilt und gehört doch niemandem. Eine aufgelegte Ordnung, eine Art von Kompromiss liegt über dem öffentlichen Raum. Man arrangiert sich mit ihm, so wie er ist und man stört sich nicht weiter an ihm. Der Eingriff in den Raum bedingt üblicherweise Ab- und Zustimmung. Denn die Ordnung soll ja erhalten bleiben.
Hier kommt Christian Weber ins Spiel. Er kommt aus der Malerei, widmet sich aber auch der Streetart, der Kunst im öffentlichen Raum und insbesondere der Spielart des Urban Hackings. Er greift durch kleine, gezielte und möglichst kreative Arbeiten in den urbanen Raum ein und verändert ihn punktuell. Es geht ihm nur zum kleinen Teil um figurative Arbeiten (ein weites Feld der Streetart), vielmehr möchte Christian Weber in den Alltag der Leute eingreifen, sie in Entscheidungssituationen zwingen, kurz zögern und rätseln lassen, Verwirrung stiften.
Ihm gelingt das durch Modifikationen von Bekanntem. Dinge, die oftmals für sich alleine unauffällig sind und oftmals unbemerkt bleiben. Aber für jemanden, der sich gemeinsam mit der Modifikation in derselben Situation befindet, bekommt sie eine Bedeutung, und eine sehr unerwartete dazu. Diese Momente fordert er heraus.
Die Werke werden in den öffentlichen Raum eingebracht und dort sich selbst überlassen. Sie existieren manchmal nur kurze Zeit, wenige Tage, manchmal bleiben sie aber auch über einen sehr langen Zeitraum bestehen, offenbar unbemerkt von den Menschen und ihrem Alltag.
Die Weinerei zeigt im Februar eine Sammlung von Fotoabzügen dieser Werke, die u.a. in Nürnberg, Stuttgart, Hamburg, Lüneburg und Berlin entstanden bzw. in die freie Wildbahn gesetzt wurden.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 02.02.2012 um 20 Uhr mit Musik von ELEKTROWAL (DJ-klang-projekt) statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 25.02.2012 zu sehen sein.
Mehr Informationen unter eyeshots.net
Zwischenwelten
Am 5. Januar 2012 ab 20:00
Ausstellung von Steffen Weber
Zweiteilung. Zerrissenheit. Einheit und Verbundenheit.
Verstellung, Vorstellung oder Realität.
Wanderung zwischen den Welten und den verschiedenen Zugehörigkeiten.
Gleichermaßen animalisch und menschlich daherkommende imaginäre Visionen.
Mystische Hybridwesen in vermenschlicht tierischer Zwitterhaftigkeit mit menschenhaften Charakterzügen, ausgestattet mit scheinbar unverzichtbaren Attributen und Accecoires.
Mit seinen Übermalungen schafft der Künstler einen gelungenen Spagat zwischen Fotografie und Malerei.
Aus dem Schaffensprozess heraus lässt er seine Werke die Richtung vorgeben und unterwirft sich dem Diktat des noch im Werden verborgenen Motivs.
Er ist sozusagen Handlanger seiner Bilder während deren Entwicklung und Entstehung.
Unnachsichtig verstoßen Figuren und Bildwelten gegen Vorgaben und Normen, erzwingen eine eigene Präsenz. Beinahe unbeabsichtigt absichtlich forciert der Künstler mit seinen Übermalungen das Aufbrechen konventioneller Vorstellungen und Sichtweisen. Dabei bedient er sich dem Auge des Betrachters bewusst als Mittel zur Stilfindung und Definition. Diesem überlässt er Interpretation und Deutung des Gesehenen und des zu Sehen Scheinenden ohne Hinweis und Einflussnahme.
ZWISCHENWELTEN Spielerisch mystisch. Das Wandeln durch die Träume. Die Zwittrigkeit des Menschlichen und Animalischen.
Sarkastisch?
Ironisch?
Provokativ?
Unschuldig?
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 05.01. 2012 um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 28.01.2012 zu sehen sein.
Kontakt: www.webersteffen.com
Jennie Streich 1.0
Am 1. Dezember 2011 ab 20:00
Jennie Streich 1.0 ist jung, manchmal altklug, naiv und abgeklärt zugleich.
Das Alter Ego der Künstlerin Lena Ritter geht in Runde 1.0.
Jennie Streich ist unberechenbar wie das Leben, lässt dich manchmal nah an sich heran wie eine Geliebte, um dich dann wiederum auf Abstand zu halten wie ein Warentrenner an der Supermarktkasse. Sie ist bunt wie die Welt, auch dunkelgrau wie deren Abgründe und manchmal monochrom wie das Schwarzweiß-Denken der Menschen in ihr.
Jennie Streichs Antwort auf die deutschsprachige PoetrySlam-Szene lautet: “Illustration!”
So erweckt Jennie Streich nicht nur die skurrilen Figuren und Szenen aus Christian Ritters Buch “Moderne Paare teilen sich die Frauenarbeit” zum Leben, deren Originalität und Original nun in Nürnberg herumhängt.
Jennie Streich ist die Brücke zwischen der Künstlerin und ihrer ganz eigenen Lebenswelt, geschaffen aus Papier, aus Leinen, aus robustem Holz, zusammengehalten durch Leim, Farbe und Erdbeermarmelade, gesponnen direkt ins Auge des Betrachters.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 1. Dezember um 20.00 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31. Dezember zu sehen sein.
VORSICHT! KEINE WEIHNACHTSAUSSTELLUNG!
Schuldig
Am 3. November 2011 ab 20:00
Zweite Ausstellung von Lotta Palermo in der Weinerei, nach “Schau Mich An!” aus dem Jahr 2008. Und wieder spielen Puppen eine zentrale Rolle.
Wie wir Schuld definieren, hängt im Grunde davon ab, wie viel Freiheit wir dem Menschen zubilligen, weil Schuld Freiheit voraussetzt. Freiheit selbst beinhaltet aber auch die Begriffe Verantwortung und Gewissen.
Zweifelsohne beeinträchtigen gesellschaftliche Normen und Zwänge den Menschen in seinem Handeln und Denken. Gleichwohl bleibt der Mensch nicht ohne Schuld, wenn er glaubt, dass die Verhältnisse stärker als er selbst seien, und annimmt, dass er sich ihnen immer und überall bedingungslos unterwerfen müsse, statt auf sie schöpferisch und initiativ zu reagieren.
In Ihrer Ausstellung „Schuldig“ möchte die Künstlerin Lotta Palermo die Initiative ergreifen, um unterschiedliche „Aspekte der Schuld“ zum Ausdruck zu bringen und den Betrachter dazu auffordern, „sich schuldig zu fühlen?“
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 03.11. um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 26.11. zu sehen sein.
Siehe auch www.lottapalermo.com
Roboter sind Freunde
Am 6. Oktober 2011 ab 20:00
Maschinen und was sie bewegt – Ausstellung von Wolfgang Friesslich
Roboter sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Und sie gewinnen weiterhin an Bedeutung, weshalb sich vermehrt die Frage stellt:
Was denken und was fühlen diese Maschinen? Können sie das überhaupt?
Offensichtlich ja, wenn man sich die Oktoberausstellung in der Weinerei des Nürnberger Illustrators Wolfgang Friesslich ansieht.
Gezeigt werden Acrylbilder, Zeichnungen und Kunstdrucke von Robotern – ob skurril oder witzig, ob poppig oder trashig – stets mit einer gehörigen Prise Ironie. Dabei entdeckt man eine menschliche Seite der Maschinen …
Die Ausstellung ist ein Spaziergang zwischen Kunst und Cartoon, eine bunte Mischung von Bildern, die sich teils visuell, teils mit Text erklären bzw. es nicht tun.
Alle Exponate sind Bestandteil eines Projekts des Künstlers, dessen Motor die Spontanität ist, mit der die Bilder entstehen.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 6.10. um 20 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 29.10. zu sehen sein.
Mehr Informationen zum Projekt unter www.roboterbu.de und Roboterfan kann man unter www.facebook.com/roboterbude werden.
Verlängert: Sommerloch
Am 1. September 2011 ab 18:11

Übrigens gibt es auch im September noch keine neue Ausstellung. Wir stecken noch etwas im Sommerloch, der Barbetrieb mit Musik geht aber wie gewohnt weiter und es gibt auch das ein oder andere kleine Event, das aber möglicherweise eher spontan passiert nicht groß angekündigt wird. Man kann ja schließlich nicht alles planen was so im Leben passiert!


















