Weinerei Nürnberg


Deutschlands erstes Kulturwohnzimmer der Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in Europa e.V.

Keine Ausstellung im August

Am 1. August 2015 ab 20:00

Im August kann man sozusagen das Sommerloch in unseren Ausstellungsräumen live beobachten. Der Barbetrieb geht mehr oder weniger wie gewohnt weiter.

kosh_wohnzimmer

Im September beehrt uns dann aber Beate Grötsch mit ihrer Fotoausstellung beyond everything – the water I went in.

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29 Sekunden Liebe

Am 9. Juli 2015 ab 20:00

Fotoausstellung von Martin Rehm

Liebe, 29, Love, Thorsten, Nina, Sex

Ab dem 9. Juli weht frischer Fotowind durch Nürnberg: Fotograf Martin Rehm zeigt bei uns Bilder von Menschen beim Liebesakt.

Erotik und Fotografie: Beide sind von Anbeginn der „Lichtbildernerei“ miteinander verbunden. Bis zur Erfindung der noch jungen Technik 1835 war die bildliche erotische Darstellung ausschließlich auf Zeichnung und Malerei beschränkt. Zu dieser Zeit war die herrschende, öffentliche Moral jedoch sehr prüde bezüglich der Darstellung nackter Personen, insbesondere wenn sie unter einem erotischen Vorzeichen stand. In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert: die Fotografie ist als Kunst akzeptiert und die Darstellung nackter Körper stellt keinen Tabubruch mehr dar. Im seinem Leben wird es jeder Mensch erfahren: die romantische Liebe zwischen zwei Menschen ist das wohl Spannendste und Aufregendste was man erleben kann – das Knistern, die berühmten Schmetterlinge im Bauch, die Gefühlsexplosionen und besonders natürlich die Erotik. Sex ist etwas Wunderbares und alle tun es. Übrigens hat der Deutsche durchschnittlich 17 Minuten lang, zweimal in der Woche Sex. Der Fotograf „begleitete“ ein Nürnberger Pärchen während des Liebesakts und lies seine Kamera exakt 29 Sekunden lang belichten. Mit Rehms Serie entstanden anmutende, phantasievolle Aufnahmen, komplexe Figuren, Überschneidungen, Verdeckungen und Formen rätselhaften Charakters. Der Betrachter beobachtet die sich liebenden Personen. Die Wirkung bleibt distanziert aber nicht voyeuristisch.

„29 Sekunden Liebe ist“ vom 9. Juli bis 2. August in unserem Wohnzimmer zu sehen.

Vernissage: Donnerstag 9. Juli 2915 um 20 Uhr. Lasst euch verführen, ja vielleicht sogar inspirieren.

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the big apples

Am 4. Juni 2015 ab 20:00

Bilder und Zeichnungen von Jens Hunger

hello kitty, 40x50cm, öl auf baumwolle

Der Künstler Jens Hunger, geboren 1968, gibt in seinen Arbeiten Einblick in seine Perspektive auf eine scheinbar verworrene und bedrohliche Außenwelt. Am Anfang dieser künstlerischen Auseinandersetzung standen Comics und Collagen, aber seit einigen Jahren entstehen Ölgemälde auf Leinwand, Baumwolle und Papier. Dabei bedient er sich einer surrealistischen Bildsprache. Eine Mischung aus phantastischen und realistischen Bildelementen verschmilzt zu einem eigenen Ausdruck.

Dabei versucht er, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten auszuloten und darzustellen. Oft ist auch eine Auflösung von scheinbar gegensätzlichen Zuständen und Situationen zu betrachten. Die Elemente Farbe, Dynamik und Gefühl lassen sich in nahezu jedem seiner Werke finden. Der Betrachter entdeckt eine Vielzahl von Positionen, die auf ihn einwirken und die er für sich interpretieren kann. Es ist der Versuch der Einbettung des Wunderbaren, aber auch des Schreckhaften in banale oder manchmal auch groteske Szenerien. Teilweise eruptive, aber auch zurückhaltende Ausdrucksmittel wie zum Beispiel ein vitaler Farbauftrag oder eine vereinfachte Formgebung sind zu betrachten. Gegensätzlich dazu lassen sich immer wieder feinste, detailreiche ausformulierte Ereignislandschaften betrachten. Neben intensiven Ölbildern entstehen kontrastreiche Tusch- und Bleistiftzeichnungen auf Papier. Die meisten Arbeiten enstehen in einem längeren, manchmal mehrere Jahren dauernden Prozess, in dem einzelne Abschnitte ausformuliert werden. Bisher waren die Arbeiten von Jens Hunger an verschiedenen Ausstellungsorten in Berlin, Wien, Köln, München, Hamburg, Düsseldorf, Aachen, Graz, Würzburg, Bochum, Kassel und Schwerin zu sehen.

Die am 4. Juni stattfindende Vernissage wird begleitet durch eine interessante Kopplung unterschiedlicher Künste, Malerei und Musik. Der Maler Jens Hunger und die  Musikerin Johann Moll werden diesen Abend gemeinsam gestalten.

the big apples, öl auf leinwand, 90 x 70 cm

In Brandenburg aufgewachsen und heute in Erlangen lebend, ist die studierte Betriebswirtin Johanna Moll seit 2004 als frei schaffende Musikerin und Schauspielerin tätig. Immer wieder waren in den letzten Jahren Bilder die Inspirationsquelle für neue Lieder. In 2013 gab es untere anderem  in der Weinerei bereits eine Ausstellung mit Bildern von Stella Springhart und Musik und Texten von Johanna Moll. Für die neue Ausstellung von Jens Hunger brauchte es nur einen kurzen Blick auf die Bilder und sofort war der Wunsch da, Texte und Musik beizutragen. So wird sie also wieder mit ihrem Akkordeon in den Ford Capri steigen und zur Weinerei fahren.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 04.06.2015 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 27.06.2015 zu sehen sein.

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Treffpunkt – Schnittpunkt

Am 7. Mai 2015 ab 20:00

Roderich frakturiert seine Welt als Collagen.

Häufig wird bei Collagen ja dem Hintergrund keine Bedeutung beigemessen, zum Teil wird er sogar Ganz eliminiert, was sehr schade ist, da sich mit ihm tolle Kontraste und Schnittlinien schaffen lassen, die das gesamte Werk verbinden und ihm auch einen Rahmen schenken können. So zumindest wird es hier gelöst, wie ein Spinnennetz durchziehen diese Linien die Collagen und verändern so auch den Blick auf das eigentliche Motiv.
Sie führen das Auge des Betrachters, flüchtig gesehen lässt sich dies nämlich oft gar nicht so einfach überblicken, es gibt viel zu tun für das Auge, und für uns, das gesehene zuzuordnen, nicht selten gibt es mehrere Lösungswege, und ebenso häufig sind diese auch zutreffend, so unterschiedlich sie auch erst erscheinen mögen.

Thematisiert werden in der Regel die Konstanten des Lebens, und spiegeln die ihm zugrunde liegenden Bedürfnisse wieder, aus der Sicht des Künstlers, einem Mann im mittleren Alter.
Das ewig lockende Weib, die Suche nach dem Sinn des Lebens, was ist ein Mensch und wie sieht er sich, sind einige davon. Manchmal wird sich dem Thema ernst angenommen, oft aber auch mit einem Augenzwinkern.
Die Antworten auf diese Fragen, die muss jeder für sich selbst finden, wenn sie denn überhaupt findbar sind.
So wird Alles gesagt, und Alles auch nicht, beinahe wie das echte Leben, nur flach und viel kleiner.

Vita:

Der fränkische Maler und Collageist Roderich wird 1974 in Nürnberg geboren.
Schon seit frühster Kindheit fasziniert ihn die expressionistische Malerei, mit ihrer oft berauschenden Farbigkeit, und ihrer suggestiven Annehmlichkeit, als Konsument.
Auslöser hierfür dürfte ein „Pferdebild“ nach Franz Marc, im elterlichen Wohnzimmer sein, worauf er sich für die zahlreichen Kunstbände seines Vaters, zu interessieren beginnt. Maler wie Ernst Ludwig Kirchner oder Erich Heckel
überwältigen ihn geradezu, mit ihren ausdrucksstarken Bilderwelten.
Er selbst tätigt seine ersten Künstlerischen Gehversuche allerdings lange Zeit nur mit Bleistift, und später auch mit Feder und Tusche, ganz ohne jede Farbigkeit, die er eigentlich ja sosehr liebt.
Erst im Herbst 2007 entdeckt er Ölfarben für sich, die ihm seither auch stetig begeistern.
Mitte 2009 macht er schließlich nach vielen Jahren wieder einmal eine Collage und eine weitere Liebe wird entfacht.
Einige Collagen entstehen klassisch mit Schere und Klebstoff, andere digital komplett am PC.
Jede seiner Künstlerischen Tätigkeiten, bringt sich Roderich autodidaktisch bei der Entstehung seines Tuns bei, geleitet von der Sehnsucht, selbst zu erschaffen, was er bewundert.

 

Portrait des Schriftstellers Lukas Schmincke

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Artenreichtum

Am 2. April 2015 ab 20:00

Ausstellung1color

Panta rhei-alles fließt.

Alles ist möglich, nichts muss sein und bleiben, wie es ist. Den Perspektiven für Veränderungen sind keine Grenzen gesetzt. Dies ist Inhalt der Ausstellung  ARTENREICHTUM von xanderbig artdesign, einer Werkschau von Alexander Biggen.

Xanderbig beobachtet und analysiert Landschaften, Menschen, Gegenstände,  Materialien, Themen und Inhalte, verleiht Ihnen eine völlig andere Identität, kombiniert sie miteinander und transformiert sie in ein neues Umfeld. So können die vier göttlichen Tugenden sich gegen die sieben Todsünden behaupten; entstehen aus kühlen, blassen Flusskieseln, warme,  farbensprühende Objekte; verschmilzt die Marktverkäuferin dekorativ harmonisch mit ihrer Umwelt; werden aus Pistolen friedliche Leuchtobjekte.: Ein detaillierter, bunter Mikrokosmos.

ausstellung2color

Eine Botschaft wie aus einer Waschmittelwerbung: Leuchtende, satte Farben, statt tristtrübem Grauschleier. Der gestresste und auf seine alltäglichen Aufgaben fokussierte Betrachter erlebt eine fremdartige, teils bizarre, aber immer freundlich gesinnte Welt, die vielleicht sogar ein Lächeln in das Gesicht zaubert und einige Endorphine freisetzt. Hier ist kein Platz für Uniformität und Restriktion, kein Ort für Skepsis und Reserviertheit, dafür Forum und  Freiraum für Phantasie, souveräne  Autonomie und mündige  Selbstbestimmung. Ein Appell zur Toleranz gegenüber Fremd- und Andersartigkeit.

Die Vernissage findet am Freitag, den 02.04.2015 um 20 Uhr statt.
Es gibt eine Finissage am Samstag, 02.05.2015

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IT´S NOT PRETTY

Am 5. März 2015 ab 20:00

Zeichnungen und Ölgemälde von Andreas Lehmeyer

I'ts not pretty - Andreas Lehmeyer


I met a genius on the train
today
about 6 years old,
he sat beside me
and as the train
ran down along the coast
we came to the ocean
and then he looked at me
and said,
it’s not pretty.

(Charles Bukowski)


Der Nürnberger Maler Andreas Lehmeyer (geb. 1976, Gunzenhausen) malt keine hübschen Bilder. Sie geben Einblick hinter die bunte und tanzende Kulisse. Sie sind eine Konfrontation mit unseren Dämonen, dem Tod, der Verzweiflung, der Vergänglichkeit, der alltäglichen Last des Lebens und der Liebe. Was wiederum bedeutet, dass durchaus die andere Seite wahrgenommen wird. Es ist auch die Darstellung des Negativen welche der Lust am Leben ihre verdiente Wertschätzung entgegenbringt.

Vernissage am 5.3.2015 ab 20 Uhr.

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Debranding

Am 5. Februar 2015 ab 20:00

Debranding-Plakat_5

Inwieweit haben sich Marken in unser Gedächtnis gebrannt?

Dieser Frage sind 16 junge Designer der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm nachgegangen.
In ihren Fotografien haben sie Markenprodukte von ihrem Markennamen befreit indem sie diese reduziert, verändert, vermischt oder persifliert haben. Dabei kann der Betrachter einerseits zur kritischen Auseinandersetzung mit der Werbung angeregt und andererseits auf unterhaltsame Weise zum Mitraten animiert werden.
Musikalischer Support an diesem Abend von Your Careless Spark

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 05.02.2015 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 28.02.2015 zu sehen sein.

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Randfährten

Am 2. Januar 2015 ab 20:00

Bilder von Karolina Wagner

Randfährten

[…]

Die Vernissage findet am Freitag, den 02.01.2015 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31.01.2015 zu sehen sein.

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Verlassenes und Vergessenes

Am 2. Oktober 2014 ab 20:00

Dirk Nöldner zeigt Verfall (bearbeitete Fotos auf Alu)

Dirk Nöldner P1030700

Einst waren hier Menschen. Doch plötzlich änderte sich etwas: Das Unternehmen ging pleite, die Krankheiten nahmen ab, die Umstände veränderten sich. Zurück blieben verlassene Orte und ihre Geschichten. Überwucherte Wege, abblätternder Putz, rostende Maschinen: Es offenbart sich die Vergänglichkeit und es scheint als ob sich die Natur langsam die Orte zurückholt.

Aber es gibt auch Leute, die wiederkommen und die Ruhe stören um den morbiden Charme mit Ihrer Kamera festzuhalten.

Einer von ihnen ist Dirk Nöldner, der einige seiner Arbeiten im Oktober in der Weinerei ausstellt. Gezeigt werden Fotografien aus einem verfallenden Krankenhaus, einem stillgelegtem Braunkohlekraftwerk und einem vergessenen Freizeitpark.

Dirk Nöldner P1020607

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 02.10.2014 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31.10.2014 zu sehen sein.

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Keine Ausstellung im September

Am 1. September 2014 ab 17:00

Weinerei geschlossen

Die Weinerei zieht um und hat geschlossen.

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