Weinerei Nürnberg


Deutschlands erstes Kulturwohnzimmer der Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in Europa e.V.

Vernissage – „Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt“ von Andreas Lehmeyer

Am 3. März 2016 ab 20:00

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Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt

Eine labile Ausstellung von Andreas Lehmeyer
„Ein baldiges Wiedersehen mit meinem Verstand, wäre durchaus empfehlenswert.
Doch dann flieg‘ ich mit Vögeln in‘ Süden, mit Flügeln aus Blut.
Oft fürcht‘ ich, nachts schlaflos im Bett, dich gibt’s garnicht mehr..
Trotz dessen, falls schon:
Ich hoffe dir geht es noch gut.
Falls wir uns wiedersehen tuts mir natürlich sehr Leid.
Du kommst halt zu kurz. Und bist halt zu leis, 
bei Herz vs. Kopf, eins gegen eins.“
(Text: Christine Weber)

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Vernissage – Gruppenausstellung „Die 3 ART-Musketiere“

Am 4. Februar 2016 ab 20:00

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Gruppenausstellung „Die 3 ART-Musketiere“ in der Weinerei im Februar

Die 3 ART-Musketiere Bogi Nagy alias „THE VISIONARY WHISPERER“, Francesco Neo alias „THE PROVOCATEURE FIGHTER“ und Andreas Lehmeyer alias „THE DEMON HUNTER“ stellen gemeinsam ihre Kunstwerke aus und faszinieren dabei auf ganz unterschiedliche Art mit Formen, Farben und Texten. Durch die Kontraste der Artefakte entsteht ein höchst impulsives und außergewöhnliches Erlebnis für den Betrachter, welches ihr nicht verpassen solltet.

Bogi Nagy visualisiert ihre Darstellungen auf digitale Art. Sie kombiniert in ihren Illustrationen anregende Geschichten, setzt Farbakzente und bringt diese mit einem femininen Touch auf den Punkt.

www.boginagy.com

www.facebook.com/boginagysworld

www.instagram.com/boginagysworld

Francesco Neo provoziert gerne mit seinen Arbeiten und hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor. Der NEO SUPER POP Artist gestaltet seine Schöpfungen ganz unterschiedlich, vor allem mit Ölfarben und Grafiken.

www.francesco.us

www.facebook.com/francescodellaluceart

Andreas Lehmeyer veranschaulicht seine triste Welt mit Ölgemälden und Zeichnungen. Die „dunkle Melancholie“ seiner Arbeiten symbolisiert Verzweiflung, Vergänglichkeit und Liebe.

www.andreas-lehmeyer.de

www.facebook.com/andreas.lehmeyer

 

 

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Vernissage „Beautiful life“ von Felix Pensel

Am 7. Januar 2016 ab 19:00

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Beautiful life.
Between fiction and reality.

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Felix Pensel spiegelt in seinen Arbeiten den Zeitgeist seiner Generation. Einer Generation, die Veränderung fordert und die bereit ist, bestehende Strukturen zu durchbrechen.

 

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Freuen Sie sich auf eine inspirierende Ausstellung in der Weinerei in Nürnberg.

 

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Ausstellung im Dezmeber: André Lindert »Upcycling von Technologie«

Am 3. Dezember 2015 ab 20:00

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Beenden wir endlich die globale Pyromanie!

Hermann Scheer in Graz beim
2. Grazer „Energy Talks“, Juli 2009

Aber wie?

Zum Beispiel durch reparieren, statt wegwerfen. Qualität kaufen, statt billig produzierter Wegwerf-Produkte. Müll trennen und Recyclen oder auf Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit der gekauften Waren achten etc.

Nach Recycling ist nun Upcycling der neue Trend in Europa. Entsorgtes oder nicht mehr Benötigtes wird in neuem Kontext genutzt und aufgewertet. Dies zeigt die Ausstellung »Upcycling von Technologie« anschaulich.

Für »Mother & Board« hat sich André Lindert, der sich rasant entwickelnden Elektrotechnik gewidmet. Ein Großteil des Elektroschrotts aus Europa wird auf illegale Deponien nach Afrika gebracht. Dies hat katastrophale Auswirkungen auf Umwelt sowie Kinder und Jugendliche dort. Durch verbrennen lösen sie wertvolle Metalle aus Platinen. Jedoch entstehen dabei hochgiftige Gase. Andere Nebenprodukte gelangen in Flüsse und das Grundwasser.

»Mother & Board« soll nicht nur ästhetisch aussehen, sondern ein Bewusstsein für die Elektroschrott-Problematik schaffen und Sie sensibilisieren, dass man scheinbar Nutzlosem oder Kaputtem eine zweite Chance geben kann.

 

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Wir haben nur eine Welt. Aber wenn wir

so weiterleben, brauchen wir drei Welten.

Lutz Engelke, Chef der deutschen Kreativagentur Triad,
bei der Planung zur Weltausstellung 2010

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Vernissage: „Still China“ von Günther Worth

Am 5. November 2015 ab 20:00

China-2014_0001_2Still China, 2014

Wann sind Sie zum letzten Mal in tiefe Betrachtung versunken? Im Stroboskoplicht der uns umgebenden Bildschirme und Smileys, im Kugelhagel der ploppenden Messengertöne?
Existiert alles nur noch auf Abruf? Wird die Wirklichkeit bald durch ein weiteres Update ersetzt?

Der Fotograf Günther Worth (*1987) spürt dem Wandel von Wahrnehmung nach – und bemüht sich um eine beinahe archaische Opposition zum Zeitgeistflattern. Statt Selfiestick verwendet er selbstgebaute Großformat- und Lochkameras. Und während andere ihre Bilder auf Facebook laden, entwickelt er seine Fotografien in einer Dunkelkammer, die eigentlich sein Badezimmer ist.

Was womöglich befremdlich anmutet, ist die von Worth geschaffene Synthese aus einem bewussten Umgang mit der Fotografiegeschichte und der visuellen Reizüberflutung des 21. Jahrhunderts. Aber das Anliegen und die Bilder von Günther Worth sind weder unzeitgemäß noch zeitgeistig. Vielmehr schärft sich sein Blick in der Befreiung von den vermeintlichen Zwängen des technischen Fortschritts. Die Gegenwart offenbart sich dem, der sie studiert – und nicht dem, der die Gegenwart mit ihren medialen Spiegelungen verwechselt. Der Blick auf den Handybildschirm ist kurz, demnach auch der Betrachtungswinkel beziehungsweise der Wahrnehmungsradius klein.

China-2014_0008_9Still China, 2014

Während eines China-Aufenthaltes im Jahr 2014 erschuf Günther Worth einen umfangreichen, intimen Zyklus an Fotografien, der nun unter dem Namen »Still China« erstmals öffentlich präsentiert wird. Die ebenso überlegte wie empathische Arbeitsweise des Künstlers lenkt den Blick auf den Kontrast zwischen aufgemotzten Megacities und unbedarften Dörfern, zwischen Finesse und Fortschritt, zwischen Tradition und Stillstand, zwischen Turbokapitalismus und seinen Auswirkungen; und letztendlich auch auf die Abgründe der Zeit.

Es sind keine Bilder, die aufgeregt Augenblicken hinterher hetzen, um einzufangen, was nicht einfangbar ist. Es sind Bilder, die sich auf das Fremde und dessen Beschaffenheit einlassen und mit ungewöhnlichen Mitteln unsere Gegenwart portraitieren – in einem Land, das einem radikalen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel unterworfen ist.

Parallel zur Ausstellung erscheint das Künstlerbuch »Still China« in einer Auflage von 12 nummerierten und signierten Exemplaren. Es beinhaltet 15 Originalfotografien (Silbergelatineabzug auf Barytpapier) von Günther Worth im Format 26,8 x 19,8 cm, sowie den Text »Die Unendlichkeit nach dem Aufwachen« von Joshua Groß.

Eine Ausstellung in der Weinerei mit freundlicher Unterstützung des Instituts für moderne Kunst Nürnberg.

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Vernissage: NACHTMAHRTYRIUM von Florian Metzner

Am 1. Oktober 2015 ab 20:00

Passend zum Herbst wird es auch in der Weinerei kunstvoll düster:

Die Aufstellung im Oktober ist die aktuelle Serie „Nachtmahrtyrium“, von Florian Metzner.

 

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Sie gleicht einer Vision aus dem Reich der Alpträume.

Ein auf Leinwand eingefangener Drogenrausch aus Angst, Panik und Paranoia. Die Werke des Künstlers entführen uns in eine verstörende Welt – inspiriert von Zdzisław Beksiński oder John Kenn – und thematisieren Sexismus, Unterdrückung, Sucht sowie das Erwachsenwerden.

Der raue Malstil sowie die einfachen Farbgebung gelten als Markenzeichen des Künstlers und unterstreichen exakt die düsteren Motive der Serie. Die Ausstellung zeigt uns die Faszination am Grotesken und die Schönheit des Bizarren.

Ein Alptraum, der eine reizvolle Erfahrung sein kann, wenn man sich in ihm fallen lässt.

Die Werke sind dann den ganzen Oktober in der Weinerei zu sehen.

 

 

 

 

 

 


Zum Künstler: Der in Bamberg geborene Maler Florian Metzner lebt nach langen beruflichen Irrwegen in Nürnberg und arbeitet hauptberuflich als Mediengestalter. Seit nun fast zehn Jahren malt der 29 jährige mit Acryl. Seine surrealen Werke bedienen sich meist düsterer und grotesker Motive und polarisieren zwischen Begeisterung und Empörung. Der Künstler sagt jedoch selbst, dass man bei seinen Werken ein gewisses Augenzwinkern und die Freude am Bizarren nicht vergessen sollte.

Bisherige Ausstellungen:SONY DSC

2009 – Studio 13 – Bamberg
2009 – Haus Rothenschild – Bamberg
2010 – Rathaushallen – Forchheim
2010 – Socke – Kulmbach
2010 – Balthasar Mehrzweckraum – Bamberg
2011 – Artefakt – Nürnberg
2013 – Artefakt – Nürnberg
2014 – Freistil – Bamberg
2014 – Immerhin – Bamberg
2014 – Weinerei – Nürnberg

 

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beyond everything – the water I went in

Am 3. September 2015 ab 20:00

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Eine Fotoausstellung von Beate Grötsch zeigt den fränkischen Weiher von einer neuen Seite. Eine künstlerische Videosequenz 14 days after by Ulzen zur Amoktat in Ansbach rüttelt die Ausstellung wach.

Eine Fotoausstellung von Beate Grötsch zeigt Aufnahmen aus ihrer Heimat Ansbach. Sie hat sich den fränkischen Weiher über ein Jahr vorgeknöpft. Entstanden sind Fotos, die einen neuen Blickwinkel erlauben auf die teilweise angelegten Karpfenweiher, die Ruhe und Zeitlosigkeit ausstrahlen. Zurück gekommen aus London, wo Sie Drehbuch studierte und an ihren Filmprojekten gearbeitet hat, war der Fokus nach der Rückkehr komplett auf der regionalen heimatlichen Landschaft. Ein Weiher ist für die Künstlerin eine Reise in die Vergangenheit, denn als Kinder konnten sie dort teilweise noch baden: „War es uns als Kinder erlaubt, dort alleine mit dem Fahrrad hinzufahren und viele Stunden dort zu verbringen, wussten wir genau, wo es tiefe Stellen gab und wann es Zeit war zu gehen, da die Stechmücken bald am Werk sein würden. Die Farbe des Weihers fasziniert mich, da sie doch so ganz an­ders ist als das Meer – einfach tief dunkelgrün und manchmal einfach braun“.

So startete der Fotozyklus im Sommer 2014 und brachte Unterwasserfotos und Porträts der Wasseroberfläche von drei Weihern hervor. „Immer, wenn ich zurück war von Berlin, wo ich an meinem Spielfilmprojekt arbeite, habe ich an den Fotos weitergearbeitet“. Was beim ersten Sehen der Fotos monochrom wirkt, ist bei näherer Be­trachtung vielfältig abgestuft: Eine zum Abstrakten neigende Ver­einfachung beschreiben die Fotos gut. Die Fotos erfassen die Oberfläche des Weihers, das Unbewusste und nicht Sichtbare tritt hervor. Daraus entstand eine Beobachtung, die sich über alle Jahreszeiten fortsetzte und jetzt 2015 im Sommer wieder endet.

„Der Weiher: Belebter Behälter – ohne lichtarme Tiefenzone. Das ist der Weiher laut Definition. Meiner Ansicht nach gibt es sehr viele Weiher, bei denen ich nicht den Boden sehen kann. Ich habe mich auf den Weg gemacht und habe viele der nahege­legenen Weiher meiner Heimatstadt Ansbach besucht. Viele sind nicht mehr zu­gänglich, da sie verwildert sind oder die Wasserqualität es nicht mehr erlaubt, dort baden zu gehen. Doch einen habe ich gefunden, welcher bei Unterwasseraufnahmen reines türkis und smaragdgrün durchflutet, da war ich sehr überrascht“.

Durchkreuzt wurde diese ruhige Arbeit an den Weihern durch die schreckliche Amokfahrt eines Ansbachers diesen Jahres. Die Amokroute ging sehr nah ca. 2 km entfernt von einem Weiher an dem die Künstlerin arbeitete entlang, was Beate Grötsch dazu bewegte diese Vorkommnisse in die Ausstellung mit einzubauen. Zusammen mit ihrer Schwester Ulli Grötsch, Landschaftsarchitektin, welche die Fotos schoss, machten sich beide auf den Weg die Amokstrecke zu dokumentieren: Genau zur gleichen Zeit, bei gleichem Wetter, 14 Tage nach der Tat, an einem Freitag. „Die Luft hing voller Trauer, Wut und Ohnmacht in Ansbach. Wir wollten etwas zur Auflösung beitragen“. Daraus ist eine Videosequenz in schwarz/weiß entstanden, die die Ausstellung abrundet.

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Eröffnung: Günter Reichert: Deutscher Kulturförderpreisträger

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 03.09.2015 um 20 Uhr mit Musik von André Lammel statt.

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Keine Ausstellung im August

Am 1. August 2015 ab 20:00

Im August kann man sozusagen das Sommerloch in unseren Ausstellungsräumen live beobachten. Der Barbetrieb geht mehr oder weniger wie gewohnt weiter.

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Im September beehrt uns dann aber Beate Grötsch mit ihrer Fotoausstellung beyond everything – the water I went in.

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29 Sekunden Liebe

Am 9. Juli 2015 ab 20:00

Fotoausstellung von Martin Rehm

Liebe, 29, Love, Thorsten, Nina, Sex

Ab dem 9. Juli weht frischer Fotowind durch Nürnberg: Fotograf Martin Rehm zeigt bei uns Bilder von Menschen beim Liebesakt.

Erotik und Fotografie: Beide sind von Anbeginn der „Lichtbildernerei“ miteinander verbunden. Bis zur Erfindung der noch jungen Technik 1835 war die bildliche erotische Darstellung ausschließlich auf Zeichnung und Malerei beschränkt. Zu dieser Zeit war die herrschende, öffentliche Moral jedoch sehr prüde bezüglich der Darstellung nackter Personen, insbesondere wenn sie unter einem erotischen Vorzeichen stand. In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert: die Fotografie ist als Kunst akzeptiert und die Darstellung nackter Körper stellt keinen Tabubruch mehr dar. Im seinem Leben wird es jeder Mensch erfahren: die romantische Liebe zwischen zwei Menschen ist das wohl Spannendste und Aufregendste was man erleben kann – das Knistern, die berühmten Schmetterlinge im Bauch, die Gefühlsexplosionen und besonders natürlich die Erotik. Sex ist etwas Wunderbares und alle tun es. Übrigens hat der Deutsche durchschnittlich 17 Minuten lang, zweimal in der Woche Sex. Der Fotograf „begleitete“ ein Nürnberger Pärchen während des Liebesakts und lies seine Kamera exakt 29 Sekunden lang belichten. Mit Rehms Serie entstanden anmutende, phantasievolle Aufnahmen, komplexe Figuren, Überschneidungen, Verdeckungen und Formen rätselhaften Charakters. Der Betrachter beobachtet die sich liebenden Personen. Die Wirkung bleibt distanziert aber nicht voyeuristisch.

„29 Sekunden Liebe ist“ vom 9. Juli bis 2. August in unserem Wohnzimmer zu sehen.

Vernissage: Donnerstag 9. Juli 2915 um 20 Uhr. Lasst euch verführen, ja vielleicht sogar inspirieren.

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the big apples

Am 4. Juni 2015 ab 20:00

Bilder und Zeichnungen von Jens Hunger

hello kitty, 40x50cm, öl auf baumwolle

Der Künstler Jens Hunger, geboren 1968, gibt in seinen Arbeiten Einblick in seine Perspektive auf eine scheinbar verworrene und bedrohliche Außenwelt. Am Anfang dieser künstlerischen Auseinandersetzung standen Comics und Collagen, aber seit einigen Jahren entstehen Ölgemälde auf Leinwand, Baumwolle und Papier. Dabei bedient er sich einer surrealistischen Bildsprache. Eine Mischung aus phantastischen und realistischen Bildelementen verschmilzt zu einem eigenen Ausdruck.

Dabei versucht er, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten auszuloten und darzustellen. Oft ist auch eine Auflösung von scheinbar gegensätzlichen Zuständen und Situationen zu betrachten. Die Elemente Farbe, Dynamik und Gefühl lassen sich in nahezu jedem seiner Werke finden. Der Betrachter entdeckt eine Vielzahl von Positionen, die auf ihn einwirken und die er für sich interpretieren kann. Es ist der Versuch der Einbettung des Wunderbaren, aber auch des Schreckhaften in banale oder manchmal auch groteske Szenerien. Teilweise eruptive, aber auch zurückhaltende Ausdrucksmittel wie zum Beispiel ein vitaler Farbauftrag oder eine vereinfachte Formgebung sind zu betrachten. Gegensätzlich dazu lassen sich immer wieder feinste, detailreiche ausformulierte Ereignislandschaften betrachten. Neben intensiven Ölbildern entstehen kontrastreiche Tusch- und Bleistiftzeichnungen auf Papier. Die meisten Arbeiten enstehen in einem längeren, manchmal mehrere Jahren dauernden Prozess, in dem einzelne Abschnitte ausformuliert werden. Bisher waren die Arbeiten von Jens Hunger an verschiedenen Ausstellungsorten in Berlin, Wien, Köln, München, Hamburg, Düsseldorf, Aachen, Graz, Würzburg, Bochum, Kassel und Schwerin zu sehen.

Die am 4. Juni stattfindende Vernissage wird begleitet durch eine interessante Kopplung unterschiedlicher Künste, Malerei und Musik. Der Maler Jens Hunger und die  Musikerin Johann Moll werden diesen Abend gemeinsam gestalten.

the big apples, öl auf leinwand, 90 x 70 cm

In Brandenburg aufgewachsen und heute in Erlangen lebend, ist die studierte Betriebswirtin Johanna Moll seit 2004 als frei schaffende Musikerin und Schauspielerin tätig. Immer wieder waren in den letzten Jahren Bilder die Inspirationsquelle für neue Lieder. In 2013 gab es untere anderem  in der Weinerei bereits eine Ausstellung mit Bildern von Stella Springhart und Musik und Texten von Johanna Moll. Für die neue Ausstellung von Jens Hunger brauchte es nur einen kurzen Blick auf die Bilder und sofort war der Wunsch da, Texte und Musik beizutragen. So wird sie also wieder mit ihrem Akkordeon in den Ford Capri steigen und zur Weinerei fahren.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 04.06.2015 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 27.06.2015 zu sehen sein.

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