Aufbruch
Am Donnerstag, 1. April 2010 um 20:00 Uhr
Malerei und Grafik von Tobi Bauer aus den Jahren 2004 bis 2009.
“Bilder welche die Wurzeln im Graffiti nicht verleugnen aber dessen Strukturen, Formen und auch Grenzen aufzubrechen versuchen” – so würde der Künstler Tobi Bauer vielleicht seine derzeitige Ausstellung in der Weinerei selbst beschreiben Die Wurzeln im Graffiti möchte er auch nicht leugnen, große Wandbilder bleiben die Leidenschaft des 26-jährigen. Dennoch beschäftigt er sich zunehmend mit einem Aufbruch bekannter Strukturen und Formelementen auf Leinwand und Papier, mit Sprühdose, Pinsel, Airbrush, Bleistift ,Kohle und Filzstift. Gezeigt werden erstmalig Zeichnungen und Bilder, hauptsächlich aus den Schaffensjahren vor seinem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg.
Die präsentierten Arbeiten spiegeln den stetigen Prozess eines künstlerischen Aufbruchs des Schaffenden aus sicherem Terrain zu neuen Gefielden wieder.
Die Vernissage findet am 1. April 2010 um 20.00 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30. April zu sehen sein.
Acryl-, Öl-, Aquarell-, Lack-, oder Airbrushfarben; Blei-, Filz- oder Buntstift; Tusche, Kreide, Kohle oder Kugelschreiber; auf Papier, Karton, Leinwand, Holz, Metall oder Kunststoff; ob schwarzweiss oder in Farbe, zurückhaltend oder gewagt, groß oder klein, dynamisch oder statisch, energiegeladen oder ruhig, vielleicht sogar alles zugleich. Kaum ein Medium, ein Material, eine Technik bleiben unversucht oder nicht miteinander kombiniert.
Kaum ein Gegenstand wurde noch nicht mit einer Idee für ein Kunstwerk etikettiert
oder zumindest für eine Installation angedacht.Ganz gleich ob gegenständlich, naturalistisch oder gegenstandslos, abstrakt, stilisiert; ob ein Bild, eine Plastik oder Installation – Experiment und Kombination sind wohl beide Credos von Tobias Bauer. Eine Vielseitigkeit, die sich sowohl in seinem Dasein als Künstler und Musiker, als auch in seinem Privatleben, in der Vorliebe für das Neue und Spontane – für Reisen, fremde Sprachen und Kulturen – wiederfindet. Auf Studienreisen nach Südamerika und Spanien konnte er in den Jahren 2002-2003 zahlreiche große Wandmalereien, oft auch in Zusammenarbeit mit hiesigen Künstlern, realisieren. Seit 2004 durchdenkt und erarbeitet sich der Künstler immer neue Wege um seinen phantastischen Formwelten auch auf Leinwandgröße Ausdruck zu verleihen.





