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Am 6. Juni 2013 ab 20:00
Ausstellung von Pia Kerstin Heinlein
Bildserie 01
eine Collagenreihe mit dem Titel NeonBird.
NeonBird behandelt die künstlerische Verfahrenstechnik Konstruktion/ Dekonstruktion in Verbindung mit dem Thema Natur. Die einzelnen Traumwelten entstehen durch ein Schichtweises Auftragen von Materialien, die im zweiten Schritt teilweise wieder abgetragen werden.
Im dritten Arbeitsschritt werden Bronze- und Goldpartikel aufgetragen, deren Oberfläche durch chemische Oxidation eine wunderschöne türkisfarbene Patina ausbildet.
Der mit neonfarbe aufgesprühte Vogel symbolisiert den Gegensatz zur Natur als künstliches Element und Platzhalter für Stadt.
Bildserie 02
//take a piece of me//
In dieser Bildserie geht es um die künstlerische Thematik Konstruktion/ Dekonstruktion sowohl aus der Sicht des Künstlers als auch aus der Sicht der Kulturwirtschaft.
Ich nehme kritischen Bezug auf Tatsache, dass Kunst keinen kulturellen Wert mehr in der Gesellschaft hat und sich die allgemeinen Werte immer mehr Richtung Konsum verschieben. Der Kulturauftrag in unserer Gesellschaft wird nicht mehr ernst genommen.
pia kerstin heinlein
kunstraum NeoGolden
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 06.06.2013 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 29.06.2013 zu sehen sein.
You Are Beautiful
Am 2. Mai 2013 ab 20:00
Hörspielinstallation “You Are Beautiful” von QualityLifeCrisis
Am 02. Mai startet in der Weinerei die Premiere unseres neuen Hörspiels “You are Beautiful…with QualityLifeCrisis”
Erzählt werden durch inneren Monolog bzw. Dialog fünf kleine Geschichten: Fünf recht unterschiedliche Charaktere, die sich zur gleichen Zeit in nebeneinander stehenden Umkleidekabinen eines Kaufhauses befinden. Die Geschichten sind lose miteinander verknüpft, können aber in beliebiger Reihenfolge angehört werden.
Dazu werdet ihr den kompletten Mai eine begehbare Audioinstallation in den Räumlichkeiten der Weinerei vorfinden.
Zusätzlich gibt es während des Ausstellungszeitraums einen Second-Hand-Fashionsale indem Ihr schöne Klamotten gegen eine Spende mit nach Hause nehmen könnt. Somit können die Kabinen auch zu ihrem eigentlichen Zweck verwendet werden.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 02.05.2013 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei zu den Öffnungszeiten bis zum 31.05.2013 zu sehen sein.
Für alle diejenigen, die nicht vor Ort sein können, gibt es die Möglichkeit ab dem 03. Mai das Hörspiel auf dieser Facebook Seite anzuhören bzw. kostenlos herunterzuladen.
Quelle – Großversandhausfotografie
Am 4. April 2013 ab 20:00
Sammelausstellung mit Fotografien aus dem Quelle Großversandhaus in Nürnberg
Die Fürther Straße im Westen Nürnbergs symbolisiert die Industriegeschichte Nürnbergs und die anschließende Deindustrialisierung. Die einst hier ansässigen Großunternehmen sind Geschichte, doch ihre architektonischen Schatten prägen das Stadtbild bis heute.
Das Gebäude des ehemaligen Quelle-Großversandhauses und -Kaufhauses in Nürnberg dominiert nicht nur optisch fast den ganzen Stadtteil, viele Menschen begleitete die mächtige “Versandmaschine” ein Leben lang. Fast jeder kennt das Bauwerk, entweder vom Einkaufen, oder um dort zu arbeiten und jeder hat eine Meinung zu dem beigen Backsteingemäuer. Quelle-Kataloge waren zeitweise in jedem 2. deutschen Haushalt verbreitet, die Insolvenz war ein nationaler Schock und hatte weitreichende Konsequenzen.
Das Quelle-Versandgebäude ist das derzeit zweitgrößte “leerstehende” Gebäude Deutschlands, nach dem alten Flughafen Tempelhof in Berlin. Es befindet sich derzeit in einem Dämmerzustand zwischen Leben und Stille. Teile des Areals werden von Künstlern, Designern, Musikern und Kreativen genutzt, die ideale Räume für ihr Schaffen gefunden haben. Ein weitaus größerer Teil, meist riesige Räume der alten Versandflächen, aber auch Bürotrakte, stehen derzeit tatsächlich leer.
Die Ausstellung dokumentiert diesen Zustand der ungewissen Nutzung und des großflächigen Leer- und Stillstandes, aber auch den aufkeimenden Neuanfang.
Acht Fotografinnen und Fotografen haben sich mit dem Gebäude beschäftigt und es auf unterschiedlichste Weise mit ihren Kameras besucht, erforscht und in Szene gesetzt. Herausgekommen sind aktuelle und facettenreiche Momentaufnahmen eines Gebäudes bzw. eines Areals, das derzeit viele Fragen nach Sinn und Zweck, Vergangenheit und Zukunft aufwirft.
Die Sammelausstellung präsentiert Fotografien von:
- Danko Green (Student, Blogger)
- Dirk Such (Analogfreak)
- Lisa Hahn (Journalistin)
- Marco Wenzel (Blogger)
- René Radomsky (Kunststudent)
- Sarah Sternkopf (Architektin)
- Sugar Ray Banister (Blogger)
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 04.04.2013 um 20 Uhr mit musikalischer Begleitung durch DJ Nosmoke statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 27.04.2013 zu sehen sein.
Nachtrag
Bei nordbayern.de sind Bilder von der Vernissage zu sehen.
Das Franken Fernsehen hat zudem einen wunderbaren Fernsehbeitrag über die Weinerei Nürnberg und die Ausstellung gedreht.
The Walking Dead
Am 7. März 2013 ab 20:00
Ölmalerei und Zeichnungen von Andreas Lehmeyer
Für Andreas Lehmeyer ist die Weinerei ein Heimspiel und Heimat. Er dürfte der Künstler sein, mit den meisten Ausstellungen in unserem Wohnzimmer. Und dennoch ist es immer wieder aufregend die Wandlungen in seinen Arbeiten zu beobachten. Waren früher Themen wie Tod, Liebe, Leid und Leben zentrale Inspirationen in seinen Werken, so fließen mittlerweile politische Diskurse mit ein, grundiert mit einem gesunden Sarkasmus. Viele Worte über seine Arbeiten verliert er selten, er lässt sie mit den Rezipienten alleine. Kunst sagt nichts über den Künstler, sondern alles über den Betrachter.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 07.03.2013 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30.03.2013 zu sehen sein.
GerryVision
Am 7. Februar 2013 ab 20:00
Malerei von Gerry Schuster
Gerry Schuster bezeichnet sich als protestantischen Anarchisten, was von seiner mütterlicher- und väterlicherseits widersprüchlich geprägten Erziehung herrührt.
In seinem transsilvanischen Geburtsort Schässburg kam ein walachischer Fürst namens Vlad III. “Țepeș” Drăculea zur Welt, der Jahrhunderte später einen irischen Schriftsteller zu einer der bekanntesten Figuren der Popkultur inspirieren sollte. Zudem war es die Heimatstadt des Raketenpioniers Hermann Oberth, der Fritz Lang bei seinem Film “Frau im Mond” als Berater zur Seite stand. Beide Persönlichkeiten verkörpern Elemente, die auch im Werk des 1973 geborenen, seit 1974 in Mittelfranken beheimateten Diplom-Designers immer wieder anzutreffen sind.
Es ist die Faszination für das schaurig-morbide Unheimliche sowie die Sehnsucht nach den Sternen und exotischen Welten, die man in Gerry Schusters Arbeit immer wieder antrifft. Trotzdem legt er Wert darauf, dass seine Arbeit nicht ausschließlich den Drang nach Eskapismus und phantastischen Traumwelten bedient. Der Realitätsflucht stellt er seine karikierenden, satirischen Darstellungen gegenüber, die trotz oder wegen ihrer grotesken Übertreibung den gesellschaftlichen Verhältnissen den Spiegel vorhalten.
Der Begriff Kunst ist ihm keineswegs fremd, aber ebenso suspekt wie das (preußisch-) deutsche Bildungsbürgertum und die angebliche Hochkultur, die es propagiert. Zur marktwirtschaftlich orientierten Pop- und Trivialkultur empfindet er eine Hassliebe, weil sie aufgrund kommerzieller Zwänge dazu tendiert, Kreativität in standardisierte, leicht konsumierbare Konfektionsware zu pressen und letztlich zu nivellieren. Ihrem Einfluß kann er sich gleichwohl ebenso wenig entziehen wie alle anderen kunstschaffenden Zeitgenossen. Subkultur findet er nur interessant, solange sie sich nicht selbstgefällig im eigenen Dilettantismus suhlt und die besten Elemente der Hoch- und Popkultur assimiliert und zu etwas neuartig Subversivem formt.
Gerry Schuster sieht sich ebenso als Künstler, wie er sich als Illustrator und Karikaturist versteht. Doch Auftragsarbeiten, die unter Termindruck seine Schaffenskraft in ein an Kundenwünschen orientiertes Korsett zwängen, entsprechen auf Dauer nicht seiner Persönlichkeit. Deswegen braucht er zum Ausgleich die freie Malerei, den Glanz und den Geruch von trocknenden Ölfarben auf Leinwänden. Wenn ihn die Grenzen des einzelnen Bildes zu sehr einschränken, greift er auch gerne zu Papier und Tusche und widmet sich einer Ausdrucksform, die im deutschen Sprachgebrauch den mitunter unpassenden Namen “Comic” erhalten hat.
Die sequentielle Illustration bietet ihm die Möglichkeit, narrative Inhalte durch das Zusammenspiel von Bildern und Texten zu vermitteln, und stellt somit eine der vielseitigsten Kunstformen unserer Zeit dar. Doch selbst hier stößt er mitunter an seine Grenzen. Um die Möglichkeiten der Verwendung von Zeit, bewegten Bildern, Musik und Geräuschen nutzen zu können, ist er zusätzlich als Filmemacher aktiv.
Diese Ausstellung repräsentiert einen Querschnitt seines Schaffens.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 07.02.2013 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 02.03.2013 zu sehen sein.
2×20 Einblicke
Am 1. Januar 2013 ab 20:00
Ausstellung von Alexander Schräpler
20 Zeichnungen zum Leben im Allgemeinen und 20 Detailfotos vom menschlichen Lebensraum im Speziellen.
In seiner Ausstellung “2×20 Einblicke” gewährt Zeichner und Fotokünstler Alexander Schräpler Einblicke in allzu menschliche Situationen und malerische Details der Umwelt in der wir leben.
Die teils humoristischen, schnellen Zeichnungen – oft in einer Linie “durchgezogen” – zeigen in ihrer karikaturhaften Art Situationen aus dem Alltag. Vielfach bis ins Skurrile reduziert und manchmal auch an den absurden Humor eines Bernd Pfarr erinnernd, gewähren sie unmittelbare Einblicke in die Gefühls- und Erlebniswelt des Menschen.
Die gezeigten Fotoarbeiten hingegen beschäftigen sich mit der Umwelt des Menschen: Wenig oder nicht beachtete Details des täglichen Lebens werden mit der Kamera eingefangen, mittels Digitaldruck auf Stoff gebannt und auf Keilrahmen gespannt. So entwickeln die oft augenscheinlich banalen Details des Alltags ein malerisches Eigenleben, das rätseln lässt, ob es sich tatsächlich um Fotografie oder vielleicht doch um abstrakte Malerei handelt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 31.01.2013 zu sehen sein.
2×20 Einblicke
Am 6. Dezember 2012 ab 20:00
Ausstellung von Alexander Schräpler
20 Zeichnungen zum Leben im Allgemeinen und 20 Detailfotos vom menschlichen Lebensraum im Speziellen.
In seiner Ausstellung “2×20 Einblicke” gewährt Zeichner und Fotokünstler Alexander Schräpler Einblicke in allzu menschliche Situationen und malerische Details der Umwelt in der wir leben.
Die teils humoristischen, schnellen Zeichnungen – oft in einer Linie “durchgezogen” – zeigen in ihrer karikaturhaften Art Situationen aus dem Alltag. Vielfach bis ins Skurrile reduziert und manchmal auch an den absurden Humor eines Bernd Pfarr erinnernd, gewähren sie unmittelbare Einblicke in die Gefühls- und Erlebniswelt des Menschen.
Die gezeigten Fotoarbeiten hingegen beschäftigen sich mit der Umwelt des Menschen: Wenig oder nicht beachtete Details des täglichen Lebens werden mit der Kamera eingefangen, mittels Digitaldruck auf Stoff gebannt und auf Keilrahmen gespannt. So entwickeln die oft augenscheinlich banalen Details des Alltags ein malerisches Eigenleben, das rätseln lässt, ob es sich tatsächlich um Fotografie oder vielleicht doch um abstrakte Malerei handelt.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 06.12.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 29.12.2012 zu sehen sein.
Gesichter
Am 1. November 2012 ab 20:00
Fotografie von Monika Runge
Das Gesicht ist zwischenmenschliches Verständigungsmittel und emotionale Projektionsfläche, weswegen die Lesbarkeit und Darstellung von Gesichtsausdrücken zu den elementaren Kulturtechniken zählen. Auch wenn das moderne Klischee anderen Blickrichtungen Priorität zuspricht, beginnt visuelle Kommunikation in der Regel mit Augenkontakt, dem Blick in ein Gesicht. Weil das Gesicht von jeher den einzigen, ständig mehr oder weniger unverhüllten Körperteil darstellt, wird dessen individueller Gestaltung große Aufmerksamkeit gewidmet, indem Eigentümlichkeiten von Formen, Proportionen, Linien und Farben betont oder kaschiert werden.
Gesichter sind einerseits markante sowie gleicher Maßen wandelbare, dynamische Oberflächen. Deren Präsentation und Fremd- wie Eigenwahrnehmung setzt körperliche wie geistige Prozesse voraus und initiiert diese zugleich. Während das Verbergen des individuellen Antlitzes mittels grotesk überzeichneter Masken aus diesem Grund besonders irritiert, dient das maskenartige Konterfeien bereits im frühkindlichen Alter der Persönlichkeitsentwicklung. Nicht ohne Grund kam und kommt Masken eine ikonenartig starre kultische Verehrung zu – in der Abstraktion des Gesichts wird dessen deutungsfreundlicher Symbolcharakter offenbar. So erkennen wir sofort das Böse, das durch die aufwendig geschnitzte Hexenmaske in der Fasnacht symbolisiert wird, genauso, wie das Positive in der genial einfachen Gesichtsform des grafischen Smiley.
Monika Runge geht in ihren Arbeiten diesen Gesichtpunkten zwischen den Polen Grundverständnis für die Erscheinungsform von Gesichtern und dem Bedeutungsgehalt von Gesichtsausdrücken, konkreten und abstrakten, nach: Faszination Gesicht. Ihre Arbeiten konfrontieren den Betrachter mit vermeintlich einfachen Fragen: Was ist ein Gesicht? Was macht ein Gesicht aus? Wie viel Gesicht benötigt eine Struktur um als Gesicht wahrgenommen werden?
Als Fotografin setzt sie sich mit der Allgegenwart von Gesichtern auseinander, sensibilisiert für maskenhaft aufgesetzte Antlitze wie emotional aufgeladene Gesichtsausdrücke. Dabei kristallisierte sich für sie vor allem das Verbindende, Statische heraus, die allen Gesichtern gemeinsamen anatomischen Elemente. Diese bleiben für sie auch losgelöst vom menschlichen Körper als grafische Interpretation oder zufällige plastische Arrangements bedeutsam, weil sie Ausdrücke von Emotionen darstellen, um Emotionen zu erzeugen.
Was ist Gesicht überhaupt – mehr als nur anatomisch bedingtes Körperteil und damit wandelbare Chiffre des visuell geprägten Erfahrungshorizonts? Monika Runges Werkschau ist das Resultat einer individuellen Auseinandersetzung. Ihre Bilder von Gesichtern sollen nicht abschließend erklären, sondern reizen zur Reflektion unserer an Antlitzen überfrachteten Kultur. Die ausgewählten Arbeiten zeigen aus diesem Grund teils abstrakte Grotesken, teils einfühlsam grafische Folien. Der eindeutige und zugleich verfremdende Ausstellungstitel „Faces“ erscheint vor diesem Hintergrund nur konsequent.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 01.11.2012 um 20 Uhr statt. The Custers spielen live zur Eröffnung und Dr. Thomas Schindler hält die Eröffnungsrede.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30.11.2012 zu sehen sein.
Kombiausstellung: Daniel Peter & Thomas Wesoly
Am 4. Oktober 2012 ab 20:00
Im Oktober präsentiert die Weinerei Arbeiten von Daniel Peter und Thomas Wesoly, die in dieser Ausstellung gänzlich ungeplant und völlig zufällig aufeinander treffen.
Daniel Peter zeigt: kunstblut
ein fotografischer essay
„if it’s „fantastique“ it has to be erotic, way out and fabulous. linear narrative
and logic are always ignored in a „fantastique” film. the pictorial, the excessive
and the irrational are the privileged factors. if it does have a structure, it’s the
structure of a crazy dream. a dream full of potent, frightening and sometimes
inexplicable images.” pete tombs
der europäische b-horror aus den 70ern feiert den logischen bruch. anders als das gewöhnliche horrorkino, das eine diegetische rationalität braucht, in die das übernatürliche einbrechen kann, verabschiedet sich der b-horror komplett von narrativen zwängen. je abstruser sich ein geschehen entwickelt, desto besser. ein großer, unmoralischer alptraum: es ist die tradition der surrealisten, die in den filmen weiterlebt. ein filmisches theater der grausamkeit.
b-horror celebrates the logical error. unlike the ordinary horror-movie,
that lacks diegetic rationality, within which the supernatural may occur,
b-horror completely neglects narrative restraints.. the more absurd
a story develops, the better. a great immoral nightmare. it is the tradition
of the surrealists that lives on in those movies.
a cinematic theatre of cruelty.
in meinem bildern versuche ich, an das subgenre anzuknüpfen, seine obskuren eigenarten photographisch aufzuarbeiten. mein ansatz ist nicht konzeptuell sondern intuitiv. ich kreise um die leitmotive des horrors (angst, tod, sexualität), übernehme die alptraumartige struktur, die die filme vorgeben und entwickle daraus meine eigene bildwelt. es geht nicht darum, bilder nach filmen zu machen, sondern die gefundenen stereotypen in eine eigene bildsprache zu integrieren, sie in unterschiedlichen ebenen fotografischer realität aufzulösen. vom quasi-filmstill, über das szenische porträt bis zur originär fotografischen studioaufnahme. die bilder pendeln zwischen laut und leise, zwischen filmischer fiktion und fotografischer geste. was sie verbindet ist die künstlichkeit beider ansätze. spuren der realität werden maskiert (ich), verwischt und überschminkt. es gibt kein dahinter. eine künstliche welt, die auf ein fiktionales repertoire zurückgreift. blanke oberfläche. digital aufgenommen. kein negativ. keine körperliche entsprechung. ein reines phantasma. ein sinnlich-buntes spektakel, das sich selbst feiert.
(that part’s quite hard to translate, maybe you got someone, who speaks
german. otherwise i’ll try to sum it up for you…
basically i’m making use of the obscure charcteristics of b-horror in
order to create my very own imagery. it’s not about telling stories, neither
it’s about taking film stills. it’s about integrating the stereotypes into my
photographic vision. irrational. artificial. absurd. it’s a weird dream
which i’m part of (the guy with the chainsaw. and the one with the camera).
Thomas Wesoly zeigt: Warum sich festlegen?
Mixed media (Acryl, Nylon-Baumwollfäden, Metall+Papier)
Nicht gerade unberechtigt kam die Frage eines Bekannten bei der Durchsicht der einzelnen Werke: „Sehr abwechslungsreich, aber wohin soll die Reise gehen?“
Weshalb muss sie irgendwohin gehen, das würde ja bedeuten, es gibt ein Ziel und somit auch ein Ende. Die Antwort kann nur lauten: “Der Weg ist das Ziel“. Kategorien und Schubladen sind so beengend und damit unkreativ, aus diesem Grund sind die Werke von Thomas Wesoly auch so quecksilbrig. Die Bilder entstehen auf Grund der verschiedensten Einflüsse, welchen man sich nicht entziehen kann oder will: Songtexte (z.B. Kiss-Kiss- Bang-Bang), Weltgeschehen, Eindrücke aus Museen und Kunstausstellungen, Reiseimpressionen oder Stimmungen, die sich dann ihre Bahn in den Bildern brechen müssen. So unterschiedlich wie Einflüsse sein können, so unterschiedlich in Form, Farbgebung und Materialeinsatz sind folglich auch die Bildergebnisse. Dunkel bis grell, Naturmaterialien, Kunststoff, Holz oder Leinwand, leichte und schwer verdauliche Thematik. Der Facettenreichtum und der ständige Wandel macht das Betrachten der Werke zu dem was sie sind – abwechslungsreich.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 04.10.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 27.10.2012 zu sehen sein.
Gut isoliert
Am 6. September 2012 ab 20:00
Isolierbandarbeiten von Eva-Maria Kupfer
Farbiges Klebeband als Zutat urbaner Bildwelten:
Eva-Maria Kupfer vermittelt zwischen Zensur und Zäsur.
Die Klebebandbilder der jungen Künstlerin dekonstruieren popkulturelle Motive. In Klebestreifen seziert, wird der Mythos King Kong ganz neu kreiert. Illuminierte Monstermetropolen offenbaren in automateriellen Sequenzen die Unbewohnbarkeit kommerziellen Stadtraumes. Nichtorte verdichtet die Künstlerin zu Denkmälern ihrer eigenen Wahrnehmung, ganz der Logik der Materie Band unterworfen.
Dabei imitieren die Kompositionen in der Distanz durchweg einen Realismus, der sich bei genauerer Betrachtung als Fatal erweist.
Verhaftet in der Tradition klassischer Gestaltung entsteht der Bruch als Subtext: als Gefüge vernetzter und verwobener Schichten, die die Künstlerin kongenial vermischt.
Eva-Maria Kupfer klebt und arbeitet in Nürnberg.
BLOG: http://arschundfriedrich.wordpress.com
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 06.09.2012 um 20 Uhr statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 29.09.2012 zu sehen sein.


















