The Battle Royale
Am 24. Februar 2012 ab 21:00
Musike, Musike. Sie liegt in der Luft, wabert durch die Straße, chillt im Wohnzimmer. Oder liegt in der U-Bahn, die bedrogte Alte. Doch bei all den Klängen, die aus den Kopfhörern und Boomboxes dieser Welt quellen, stellt sich doch die Frage: Wo ist zuhause Mama? Bei Billa Mann, ist doch klar. DJs gibt’s wie Sand am Meer, aber who pays the billa ist halt auch kein DJ – sondern Selectionist. Ob Soul, Rootsreggea, HipHop, Dubstep, Electro oder Rock’n'Roll oder irgendwas anderes – in der Moderne kann man jeden Musikstil kombinieren, solange man nur Geschmack beweist. Wie billa dog.
Und wer zahlt die Zeche, fragt sich Mutti besorgt? Na, der neurreiche Hans Knall mit seinem Wiener Neustadt Hipster-Style. Der finanzielle Erfolg gibt Hans Knall recht: 3 Millionen Likes auf Facebook können nicht lügen. Natürlich nimmt Herr Knall die Herausforderung an und stellt sich „The Battle Royale“.
Hin und weg
Am 2. Februar 2012 ab 20:00
Kunst im öffentlichen Raum von Christian Weber
Der urbane Raum ist schon etwas Seltsames. Wir leben in einem, er ist Alltag. Er wird von vielen Menschen geteilt und gehört doch niemandem. Eine aufgelegte Ordnung, eine Art von Kompromiss liegt über dem öffentlichen Raum. Man arrangiert sich mit ihm, so wie er ist und man stört sich nicht weiter an ihm. Der Eingriff in den Raum bedingt üblicherweise Ab- und Zustimmung. Denn die Ordnung soll ja erhalten bleiben.
Hier kommt Christian Weber ins Spiel. Er kommt aus der Malerei, widmet sich aber auch der Streetart, der Kunst im öffentlichen Raum und insbesondere der Spielart des Urban Hackings. Er greift durch kleine, gezielte und möglichst kreative Arbeiten in den urbanen Raum ein und verändert ihn punktuell. Es geht ihm nur zum kleinen Teil um figurative Arbeiten (ein weites Feld der Streetart), vielmehr möchte Christian Weber in den Alltag der Leute eingreifen, sie in Entscheidungssituationen zwingen, kurz zögern und rätseln lassen, Verwirrung stiften.
Ihm gelingt das durch Modifikationen von Bekanntem. Dinge, die oftmals für sich alleine unauffällig sind und oftmals unbemerkt bleiben. Aber für jemanden, der sich gemeinsam mit der Modifikation in derselben Situation befindet, bekommt sie eine Bedeutung, und eine sehr unerwartete dazu. Diese Momente fordert er heraus.
Die Werke werden in den öffentlichen Raum eingebracht und dort sich selbst überlassen. Sie existieren manchmal nur kurze Zeit, wenige Tage, manchmal bleiben sie aber auch über einen sehr langen Zeitraum bestehen, offenbar unbemerkt von den Menschen und ihrem Alltag.
Die Weinerei zeigt im Februar eine Sammlung von Fotoabzügen dieser Werke, die u.a. in Nürnberg, Stuttgart, Hamburg, Lüneburg und Berlin entstanden bzw. in die freie Wildbahn gesetzt wurden.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 02.02.2012 um 20 Uhr mit Musik von ELEKTROWAL (DJ-klang-projekt) statt.
Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 25.02.2012 zu sehen sein.
Mehr Informationen unter eyeshots.net





