Dirk Bernemann hat die Unschuld kotzen sehen
Am 27. April 2011 ab 20:00
Dirk Bernemann liest aus seinem Buch “Ich hab die Unschuld kotzen sehen, Teil 3″
Bewegende Geschichten, zwischen poetischem Glanzbildsammelalbum und Kriegsberichterstattung, literarischen Bombeneinschlägen gleich, mit einer Sprache wie Musik zwischen Klavierballaden und Grindcore direkt aus dem Proberaum im Keller der Nervenheilanstalt.
Selbst im dritten und letzten Teil der Trilogie hat Dirk Bernemann nichts von seiner Sprachgewalt verloren, im Gegenteil. Jede Geschichte ist ein kräftiger Tritt in die Weichteile unserer Gesellschaft.
Dirk Bernemann, geb. 1975, lebt und schreibt im Münsterland. Seit 1989 tritt er als Autor und Musiker auf. Als Musiker spielte er in diversen Punkbands; als Autor trat er auf Lesebühnen und Poetry Slams auf.
2005 erschien sein Erzählungsband “Ich hab die Unschuld kotzen sehen”. Die Fortsetzung “Ich hab die Unschuld kotzen sehen – Und wir scheitern immer schöner” folgte im April 2007. Sie schließt sich nahtlos an das erste Buch an. Beide Bücher wurden Anfang 2007 von Helmut Krauss als Hörbücher eingesprochen.
Und heute wird Dirk Bernemann im Rahmen einer Lesetour bei uns in der Weinerei aus seinem aktuellen Buch lesen.
Der Einlass ist um 20:00 Uhr, Beginn der Lesung um 21:00 Uhr. Bitte zeitig kommen. Unser Wohnzimmer wird schnell recht kuschelig. Der Eintritt ist wie immer frei.
hej:karambolag[e] meets eve massacre
Am 24. April 2011 ab 20:00
zu ostern legt euch die hej:karambolag[e]n-exklave etwas umtriebiges, buntes ins nest. eve massacre von orchid ist frisch aus dem ei gepellt diesmal unser gast hinterm dj-pult.
eve setzt sich grinsend zwischen die stühle und kombiniert was es zu kombinieren gibt. in ihren sets treffen auch mal italo disco auf post-dubstep und zuckersüße vocals auf die riot-gitarre. in ihren eigenen stücken, stetig mit einem feministischen unterton, drückt sie auch aus, dass sich politik nie aus der privatsphäre verbannen lässt.
wir freuen uns auf die nächste orchid party, doch zunächst schaut eve in unserem kulturwohnzimmer am ostersonntag vorbei.
welcome eve .
Marco Pflamminger live
Am 23. April 2011 ab 21:00
Marco Pflamminger wirbelt mit seinem Soloprojekt 34 durch die Rock-und Popgeschichte.
Mit seiner akkustischen Gitarre vernetzt er treibende Beats, harmonische Flächen mit melodische Linien und lotet dabei klampfend die Grenzen des machbaren aus.
Aber hört selbst: http://de.myspace.com/vierunddreissig
Abend des Lobes
Am 16. April 2011 ab 21:00
Der Beschwerde einer (hübschen!) kolumbianischen Frau folgend, die bemerkte, dass in Deutschland zu wenig gelobt wird bzw. zu wenig Komplimente gemacht werden (gerade Frauen gegenüber) wollen wir heute gemeinsam üben. Und wo kann man das besser tun als in Nürnberg/Franken, wo nicht getadelt schon genug gelobt ist?
Also heute in der Weinerei wird der Wein nur fliessen, wenn gelobt wird. Die Gäste müssen gelobt werden, die Ausstellung muss gelobt werden, die Weinerei selbst muss gelobt werden und vorallem müssen die Barkeeper gelobt werden, denn sonst gibts keinen Wein.
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Am 14. April 2011 ab 20:00
Fotografische Arbeiten von Magdalena Abele
Bildbühnen eröffnen Räume, weite Flächen, Landschaften, Plätze, auf denen sich kleine Figuren in Bewegung begriffen, ergießen und die Fläche einnehmen, auf ihr einen Tanz, eine Art Ballett vollführen und sich für einen Sekundenbruchteil innehaltend auf der Bildfläche in zufälligen Anordnungen zueinander, zur Architektur, zum Raum wiederfinden, um unterschiedlichste Geschichten zu erzählen.
Die gezeigten Arbeiten spielen mit dem Zufälligen, dem Momenthaften, der Flüchtigkeit. Aber auch mit der Glaubwürdigkeit von Fotografien. Irgendetwas an der Struktur der Momentaufnahme scheint der Zufälligkeit zuwider zu laufen, lässt zweifeln, zögern.
Mit einem Mal ist der Betrachter gezwungen, seinen am inflationären Bilderfluss getrimmten Blick etwas länger als gewohnt verweilen zu lassen, um zu verstehen, an welcher Stelle genau der Zufall in die Idee mündet.
Die Vernissage findet am 14. April 2011 um 20.00 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30. April zu sehen sein.








