Weinerei Nürnberg


Deutschlands erstes Kulturwohnzimmer der Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in Europa e.V.

aus.lese – Literatur aus der Schublade geholt

Am 28. Januar 2010 ab 20:00

Bei Nürnbergs offener Lesebühne werden Texte hör- und erlebbar gemacht. Ob Trash oder Romantik, Pöbeln, Plaudern oder Poltern, Prosa oder Lyrik, alles findet seinen Platz.

Ans Mikrofon holen wir wieder literarische Fundstücke und die dazugehörigen Literaten und Poeten – lasst Euch Geschichten erzählen und Gedichte ans Herz tragen, tragisch-komische Szenen schildern und Literatur auf die Ohren geben. In den Lesepausen gibt es wieder Live-Musik: Jörn Robisch packt die Gitarre aus und begleitet uns durch den Abend!

Zeit und Ort wie gehabt (Einlass 20:00 Uhr, Beginn 20:30 Uhr), der Eintritt ist frei.

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Stummfilmabend — Der Glöckner von Notre Dame – USA 1923

Am 27. Januar 2010 ab 19:30

Der Glöckner von Notre Dame

Der Glöckner von Notre Dame — 1923
von Wallace Worsley

Paris im späten Mittelalter: Quasimodo, der bucklige Glöckner von Notre Dame, verliebt sich unsterblich in die Zigeunerin Esmeralda. Das hübsche Mädchen ekelt sich jedoch vor dem Krüppel. Sie fühlt sich zu Phoebus, dem Anführer der königlichen Wache, hingezogen. Bei dem Rennen um die Gunst der Zigeunerin stellen sich Phoebus allerdings jede Menge weitere Konkurrenten in den Weg, die es auszustechen gilt …

Wallace Worsleys “Der Glöckner von Notre Dame” gilt mit seinen rasanten Schnittfolgen und der einfühlsamen Charakterzeichnung der Hauptfiguren als Stummfilm-Klassiker. Der Produktionsaufwand für den Film war enorm. Und um der literarischen Vorlage treu zu bleiben, musste Chaney während der Dreharbeiten einen zehn Kilogramm schweren Buckel tragen. Die Warze auf seinem rechten Auge kostete ihn sogar einen Teil seiner Sehkraft.

Der Film aus dem Jahre 1923 ist ein rührendes Drama um Liebe, Hass, Freundschaft und Vertrauen.

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but I still love my butterfly

Am 23. Januar 2010 ab 21:00

but I still love my butterfly

Gitarren-Musik in melancholischer und sphärischer Stimmung mit Kontrasten laut/leise.

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FILMABEND: AhojNachbarn präsentiert “Sterntagebücher”

Am 17. Januar 2010 ab 19:00

Die Sterntagebücher, die 1957 vom Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem veröffentlicht und genau 50 Jahre später im Jahr 2007 vom ZDF verfilmt wurden, dokumentieren chaotische Reisen mit einer wohnlichen “Drei-Zimmer-Rakete” durch die Galaxien, die noch nie zuvor ein vernünftiger Mensch gesehen hat.

Solange aber der Raumpilot, Küchen-Chaot und Grammatik-Akrobat Ijon Tichy alle Zutaten für sein Omlett dabei hat, ist er bereit sich den endlosen Gefahren wie Gravitationsstrudel oder behaarten Monster zu stellen. Sogar wenn seine selbst erfundene “Analoge Halluzinelle” (gespielt von Nora Tschirner) behauptet, das der brabbelnde Bruchpilot ein bisschen zu viel trinkt und dass in seinem Kopf ein schwarzes Loch gähnt – was für eine “Frechigkeit”!!! An diesem Abend zeigen wir für die Fans der kultverdächtigen Serie noch mal alle Folgen. Und diejenigen, die sie noch nicht kennen – eine tolle Möglichkeit in eine kuriose, surreale und bunte Welt der Science-Fiction einer besonderen Art einzutauchen.

Der Eintritt ist natürlich wie immer FREI!!!

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Abend des Lobes

Am 16. Januar 2010 ab 21:00

Der Beschwerde einer (hübschen!) kolumbianischen Frau folgend, die bemerkte, dass in Deutschland zu wenig gelobt wird bzw. zu wenig Komplimente gemacht werden (gerade Frauen gegenüber) wollen wir heute gemeinsam üben. Und wo kann man das besser tun als in Nürnberg/Franken, wo nicht getadelt schon genug gelobt ist?

Also heute in der Weinerei wird der Wein nur fliessen, wenn gelobt wird. Die Gäste müssen gelobt werden, die Ausstellung muss gelobt werden, die Weinerei selbst muss gelobt werden und vorallem müssen die Barmänner gelobt werden, denn sonst gibts keinen Wein.

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Kosh Sound

Am 15. Januar 2010 ab 21:00

Unverhofft kommt oft, sagt man doch. Es hat sich ein spontaner Januartermin ergeben und ich freue mich sehr für euch heute für gute Stimmung in der Weinerei zu sorgen.
Ich werde überwiegend aktuelle Tracks aus dem Bereich Deep House und Tech House vorstellen.
Es wird warm und tanzbar, am Freitag, in unserem geliebten roten Wohnzimmer.

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Alles Fließt mit Loop und Musik

Am 8. Januar 2010 ab 20:00

Bele Albrecht zeigt Knetgummianimationen

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In Bele Albrechts Filmen agieren Knetfiguren. Sie holen den Betrachter dort ab, wo “Lucy der Schrecken der Straße” und “Wallace und Gromit” ihn stehen ließen. Im Gewand der Knetanimation treten Bele Albrechts Loops auf, die Themen behandeln, die das Individuum im Innersten anrühren – trotz ihrer scheinbaren Belanglosigkeit.
Dabei sind es gerade die kleinen Gesten der reduziert gehaltenen Figuren die unbewußt große Emotionen erzeugen.
Einige Filme schafft Bele Albrecht auch extra für die jeweiligen Ausstellungsräume und projeziert sie in “Lebensgröße” , so dass die Figuren im Kontext des realen Raumes zu sehen sind.

In dem Musikvideo “She stole my sole” der Band Jackson Zero, das bei der Vernissage präsentiert wird, agieren die Knetfiguren erstmals in einer träumerischen Narration, die sich mit realen Bildern verknüpft. Die Band spielt Life bei der Vernissage.

Bele_Albrecht-zug

Links:
www.myspace.com/jacksonzero
www.myspace.com/therealemptyjahlexproject
www.myspace.com/belealbrecht

Die Vernissage findet am 8. Januar 2010 um 20.00 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 30. Januar zu sehen sein.

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