Weinerei Nürnberg


Deutschlands erstes Kulturwohnzimmer der Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in Europa e.V.

BarDjing Andy Koehler

Am 25. Oktober 2008 ab 21:00

Elektronische Schmankerl.
Siehe oder besser höre auch http://www.myspace.com/koehlerandy

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Keimzelle des Lobes mit Musik von cynatic

Am 18. Oktober 2008 ab 21:00

Ein Abend des Lobes mit musikalitscher Untermahlung von minimal bis maximal dank cynatic [Sonderhoerfunk]
Der Beschwerde einer (hübschen!) kolumbianischen Frau folgend, die bemerkte, dass in Deutschland zu wenig gelobt wird bzw. zu wenig Komplimente gemacht werden (gerade Frauen gegenüber) wollen wir heute gemeinsam die Gegenbewegung starten. Und wo kann man diesen neuen Trend besser starten als in Nürnberg/Franken (wo nicht getadelt genug gelobt ist)?
Also heute in der Weinerei wird der Wein nur fliessen, wenn gelobt wird. Die Gäste müssen gelobt werden, die Ausstellung muss gelobt werden, die Weinerei selbst muss gelobt werden und vorallem muss der Barmann gelobt werden, sonst gibts keinen Wein.

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Keile vom Kult(ur)keiler: Der kemp-o-mat als erster Keiler

Am 11. Oktober 2008 ab 21:00

Harte Zeiten für die Weinerei! Mäzi is nach zwei Jahren aus der BOS-ABI-Versenkung wieder aufgetaucht und sinnt auf musikalische Vergeltung. Keiler Kempo macht den Anfang… der kemp-o-mat legt sich auf unseren Wein(erei)-Südhang und beschallt euch mit fruchtigem Punkrock, gehaltvollem Rock´n´Roll, würzigen Indieklassikern und Trash im Abgang. Harte Zeiten!

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Angelika Stich mit Akkordeon

Am 3. Oktober 2008 ab 21:00

Ganz spontan, so spontan das selbst der normal gut informierte Weinerei Webmaster nur Stunden vor der musikalischen Darbietung überhaupt bescheit wusste, kündigt sich Angelika Stich für den heutigen Abend an. Sie bringt ihr Akkordeon mit. Dazu gesellt sich ein jazziges Gitarre-/Gesang-Duo. Fein!

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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

Am 2. Oktober 2008 ab 20:00

Malerei von Andreas Lehmeyer
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Der Maler Andreas Lehmeyer hält sich nicht damit auf, belanglose Kunst zu produzieren. Jedem Werk liegt zwar seine eigene Intuition zugrunde. Das reicht von kaum in Worte zu fassenden persönlichen Empfindungen, bis hin zur Inspiration durch banale Zeitschriftenfotos. Aber sämtliche Ölgemälde versuchen sich auf ausschließlich grundlegende Themen wie etwa Tod, Liebe, Leid und Leben zu konzentrieren.
“Ich finde es richtig, sich ständig unserer Vergänglichkeit bewußt zu werden. Nur so ist es mir möglich, mein kurzes Leben vollends auszukosten. Man muß den Tod riechen, die ganze Zeit, dann stinkt er am Ende nicht mehr so.”
Die Vernissage findet am 2. Oktober um 20.00 Uhr statt. Die Ausstellung wird in der Weinerei bis zum 01. November zu sehen sein.

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Sprachkrach Lesereise: Auftrieb

Am 1. Oktober 2008 ab 21:00

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Fast am Ende der Lesereise quer durch Deutschland gastiert der Sprachkrach e.V. heute Abend in der Weinerei und präsentiert das Buch Auftrieb von Katarzyna Sowula.
“Man behauptet, dass Erzählungen – als eine Form, die eine außergewöhnliche literarische Gewandtheit verlangt – ein Maßstab des Talents eines Schriftstellers sind. Sowula hat diese Prüfung mit Bravour bestanden” schrieb der polnische Rezensent Macieje Robert nach dem Erscheinen des Erzählbandes “Zero Osiemset”/deutscher Titel “Auftrieb” von Katarzyna Sowula. Für den deutschsprachigen Leser ein Debüt, für den polnischen bereits das zweite Werk von Sowula, die Autorin des renommierten polnischen Czarne Verlages (Inhaber Andrzej Stasiuk) ist. Mit der deutschen Übersetzung “Auftrieb” startet der Tzuica-Verlag seine Osteuropäische Reihe.
Der Erzählband ist eine Sammlung trauriger, froher, aber auch schräger Bilder einer polnischen Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne. Gescheiterte Existenzen, Lebenskünstler und Heiligengeschichten blitzen zwischen den Zeilen auf und erzählen von einer überraschend anderen Sicht auf die Tragikomik des Lebens, das sich um Selbstverlust und Wiederfinden dreht. Die zehn im Band versammelten Kurzgeschichten sind eigenwillige Portraits, die in einem Moment distanziert klingen und im nächsten anrühren. Katarzyna Sowula besticht dabei durch ihre Liebe zum Detail und eine besondere sprachliche Dichte. Beim Wiederlesen kann der Leser auf diese Weise immer neue Geschichten entdecken.

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